Diese 3-wöchige, ausgedehnte Entdeckungstour bringt Sie auf kleinen Landstraßen durch abgelegene Regionen und lässt Sie die landschaftliche Schönheit Westkanadas und seiner Küste erfahren. Ausgangspunkt der Reise ist Vancouver, die wohl schönste Stadt der Welt. Von hier aus geht die Fahrt durch die Nationalparks von British Columbia und Alberta. Sie werden gefangen genommen von der Schönheit der Bergseen und den schroffen Rocky Mountains. Über den berühmten Wintersportort Whistler kehren Sie wieder zurück an die Pazifikküste. Victoria auf Vancouver Island ist ein weiterer Höhepunkt Ihrer Reise und wird Sie begeistern mit seinem kolonialen Charme und seinem milden Klima.
Über die gesamte Reisedauer haben Sie viele Möglichkeiten, an verschiedenen Orten spannende Dinge zu unternehmen. Sie können Raftingtouren oder Kanuausflüge machen oder Wandern und Reiten.
Der Wilde Westen wird Sie verführen mit seiner faszinierenden Natur und seinen interessanten Gegensätzen.
1. Tag - Ankunft in Vancouver
Sie kommen am Vancouver International Airport an und fahren individuell zu Ihrem zentral gelegenen Hotel. Dort erhalten Sie beim Einchecken Ihr Jonview Roadbook. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. In der westlichsten Metropole Kanadas gibt es viel zu entdecken. Besuchen Sie z.B. den Stanley Park nordwestlich der Innenstadt. Dieser über 40 Hektar große Wald, in dem bis Ende des 19. Jahrhunderts noch ein Dorf der Squamish-Indianer lag, kann auf der 10,5 km langen Seawall Promenade am Wasser umrundet werden. Am Brockton Point am östlichen Ende der Halbinsel, auf der der Park liegt, können Sie die von Künstlern verschiedener Ureinwohnernationen geschnitzten Wappen-, Begräbnis- und Hauspfähle bewundern. Weiter finden Sie im Stanley Park das Vogelschutzgebiet Lost Lagoon, Rose Gardens, den Zoo und das Vancouver Aquarium. Oder entscheiden Sie sich für einen Bummel durch Gastown. Hier werden die Reste historischer Bausubstanz liebevoll gepflegt , und was neu gebaut wird, soll alt aussehen. Am Abend bietet sich ein Ausflug nach Granville Island unter der gleichnamigen Brücke über den False Creek an. In den Lagerhallen und Fabrikgebäuden entstanden nach der Stilllegung viele kleine Restaurants, Boutiquen und Shops.
Übernachtung in Vancouver
2. Tag Vancouver – Merrit 270 km
Nach Übernahme des Mietwagens lassen Sie heute Vancouver hinter sich und fahren in die weite Landschaft British Columbias. Sie folgen dem Gold Rush Trail am Ufer des Fraser River. Sie lassen das kleine Städtchen Hope in den Coastal Mountains rechts liegen und halten sich mit Ihrer Route in nördlicher Richtung. Über Yale am Südausgang des Fraser Canyon gelangen Sie in die aufregende Landschaft der Schlucht. Hier hatte einst die Cariboo Road ihren Ursprung, auf der bis Ende des 19. Jahrhunderts alle Güter zu den Goldgräberstädtchen befördert wurden.
Der Höhepunkt des Fraser Canyon ist „Hell’s Gate“. Der Fluß ist hier etwa 40 m tief und Sie können mit einer Seilbahn über die 36 m breite und 180 m tiefe Schlucht an das andere Ufer fahren. Oder Sie wagen einen Gang über die Hängebrücke. Über Boston Bar, ein Versorgungszentrum der Region, kommen Sie nach Lytton. Der kleine Ort mit seinen 400 Einwohnern nennt sich ganz zu Recht „Canada’s Rafting Capital“. Bei einem der Anbieter von Rafting-Touren können Sie einen Ausflug buchen und auswählen, auf welchem der beiden wilden Flüsse ( Fraser- und Thompson- River ) Sie unterwegs sein wollen.
Übernachtung in Merrit
3. Tag Merrit – Wells Gray Provincial Park 260 km
Um Ihr Tagesziel, den Wells Gray Provincial Park, zu erreichen, fahren Sie heute den Yellowhead Highway, der Sie von Kamloops, der ältesten Stadt British Columbias, nach Clearwater bringt. Genießen Sie die wunderschöne Landschaft des von Wasser und Lavaströmen geformten North Thompson River Tales. Von Clearwater, wo Sie das Yellowhead Museum besuchen können, führt eine 69 km lange Straße durch die östlichen Cariboo-Berge ins Land der Seen, Wasserfälle und alten Vulkane im Wells Gray Provincial Park. Noch außerhalb des Parks liegt die 120 m tiefe Schlucht des Spahats Creek im gleichnamigen Provinzpark. Hier können Sie den ersten Wasserfall bestaunen, bevor Sie im Wells Gray Park auf die nächsten, die Dawson Falls, treffen.
Übernachtung in der Wells Gray Guest Ranch oder in der näheren Umgebung
4. Tag - Wells Gray Provincial Park
Genießen Sie den Tag auf der Wells Gray Guest Ranch. Hier werden Ihnen viele Aktivitäten angeboten z.B. Wanderausflüge, Fischen und Rafting-Touren. Auf keinen Fall verpassen sollten Sie aber auch eine Fahrt zu den bekanntesten Wasserfällen des Provinzparks. Die Helmcken Falls sind mit 137 Metern zweimal so hoch wie die Niagara Fälle. Der Murtle River zwängt sich hier durch eine Kerbe im harten Vulkangestein und schießt hinunter in die Schlucht.
5. Tag Wells Gray Provincial Park – Jasper 340 km
Sie verlassen die wunderbare Landschaft und Stille von Wells Gray und folgen dem Thompson River, der den Wells Gray Park an seinem östlichen Rand säumt. Sie befinden sich nun ganz im Osten von British Columbia. Hier grenzt der Mount Robson Provincial Park an den bereits in Alberta gelegenen Jasper Nationalpark. Der wohl schönste Provinzpark British Columbias breitet sich rund um den 3954 m hohen Mount Robson, den höchsten Berg der kanadischen Rockies. Sehenswerte Ausflugsziele im Park sind z.B. die Overlander Falls, der Kinney Lake oder der Moose Lake, an dessen sumpfigem Ostufer man oft Elche beobachten kann.
Über den Yellowhead Highway fahren Sie über den gleichnamigen Pass in den Jasper Nationalpark und erreichen nach kurzer Zeit Jasper.
Übernachtung in Jasper
6. Tag Jasper – Banff 285 km
Jasper wird durch den Highway 93 mit dem Lake Louise im Banff National Park im Süden verbunden. Diese Fahrt erwartet Sie heute. Das 230 km lange Teilstück des Highways wird „Icefields Parkway“ genannt und liegt eingebettet im Tal zwischen vergletscherten Gipfeln, welche das größte zusammenhängende Eisfeld der Rocky Mountains bilden. Der Parkway wurde 1960 ausgebaut und versteht sich als reine Ausflugsstraße. Noch im Jasper Nationalpark liegt das Columbia Icefield, in dessen Hauptfeld das Eis 600 bis 900 Meter dick ist! Schon vom Parkplatz am Straßenrand kann man den Rückgang der Gletscherzungen erkennen. Im Icefield Centre wird alles Wissenswerte dokumentiert. Etwa auf halber Strecke im Gebiet des Banff Nationalpark erreichen Sie den Lake Louise. Der malerische See, von den Stoney-Indianern „See der kleinen Fische“ genannt, ist umgeben von vergletscherten Dreitausendern. Der Victoria-Gletscher reicht fast bis an das Seeufer. Beide Nationalparks, die Sie bis heute durchfahren haben, wurden 1985 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt.
Übernachtung in Banff
7. Tag Banff National Park
Der Banff Nationalpark ist eine der meistbesuchten Touristenattraktionen Kanadas. Der Kurort Banff als einzige Siedlung im Park ist mit 4 Millionen Besuchern jährlich das populärste Reiseziel des Landes. Im Ort gibt es originelle Einkaufsmöglichkeiten z.B. auf der Bear-, Wolf- oder Caribou Street. In der „Cave & Basin National Historic Site“, einem restaurierten Badehaus von 1914, erfahren Sie alles über die Entdeckung der heißen Quellen. In 1600 Metern Höhe können Sie ein Bad in der wärmsten der fünf Schwefelquellen des Sulphur Mountain nehmen. Außerdem gibt es im Park viele Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen wie z.B. Wandern, Reiten, Kanufahren. Oder Sie unternehmen eine Bootsfahrt auf dem Lake Minnewanka (indian.: Teufelssee)
8. Tag Banff – Invermere 155 km
Von Banff aus fahren Sie heute in südlicher Richtung in den Kootenay Nationalpark, der direkt an der Grenze der Provinzen British Columbia und Alberta beginnt. Der Banff-Windermere Highway steigt erst einmal auf zum 1651m hohen Vermilion Pass. Hier oben sind am „Vermilion Pass Fire View Point“ Spuren eines großen Waldbrandes von 1968 zu sehen. Die Route durch den Park wurde jahrelang von den Indianern benutzt, deren Wort „Kootemik“ „Ort des heißen Wassers“ bedeutet. Denn bekannt ist die Region um die Täler des Kootenay und des Vermilion Rivers, umrahmt von den Rocky Mountains, für seine leicht radioaktiven Thermalquellen. Die etwa 100 km lange Strecke durch den Park ist landschaftlich außergewöhnlich schön. Sie kommen an den grau-weiß gestreiften Kalksteinen des Marble-Canyon vorbei, an dessen Ende ein Wasserfall den Bach in eine Schlucht führt.
Bei den Paint Pots finden Sie drei kleine Teiche, wo kalte Mineralquellen eisenhaltigen, gelb und rot gefärbten Lehm an die Oberfläche bringen. Indianer holten sich von hier die Farbrohstoffe für Zeremonien und Tipi-Bemalung, und der Ort war ein wichtiger spiritueller Ort. Die Kootenay- oder Ktunaxa-Indianer schätzten auch schon die Radium Hot Springs am Südende des Nationalparks. Heute speisen die Thermalquellen im gleichnamigen Kurort ein modernes Thermalbad.
Übernachtung in Invermere
9. Tag Invermere
Heute verbringen Sie den gesamten Tag in Invermere. Die nah beieinander liegenden Ferienorte Invermere, Windermere und Fairmont Hot Springs sind beliebte Ziele für Golfer, Angler und Bergsteiger. Sie können hier auch wunderbar Vögel beobachten oder sich am Lake Windermere erholen. Im Invermere Museum lernen Sie Interessantes über die Pionierzeit der Region.
Sie durchfahren heute die unberührte Natur des Kootenay-Tals. Die Gegend wird besonders von Rucksackreisenden geschätzt, da hier nichts den Eindruck der vollkommenen kanadischen Landschaft stört. Die Luft ist rein und klar, und man ist von beeindruckenden Bergen umgeben und trifft, mit ein bisschen Glück, auf viele verschiedene Tiere. Auf dem Weg nach Nelson können Sie unter mehreren interessanten Zwischenstops wählen. Auf Windermere folgt der Columbia Lake, wo der Columbia River entspringt. Am Kootenay River liegt der Ort Canal Flats, wo man einst vergeblich versuchte, einen Schifffahrtskanal zwischen Kootenay River und Columbia Lake anzulegen. Fort Steele mit seinen 600 Einwohnern ist eine alte Goldgräberstadt, in der es Ende des 19. Jahrhunderts zu Konflikten mit den Indianern kam, so dass die North West Mounted Police einschreiten musste. Nach einem der Mittler zwischen den Völkern, Samuel Steele, wurde der Ort benannt. Seit den 1960er Jahren bilden 60 restaurierte Gebäude den Fort Steele Provincial Historic Park; ein „ lebendes Museum“.
30 km westlich von hier erleben Sie in Kimberley einen wahren Kulturschock. Nach den Schließungen der Bergwerke entschieden sich die Stadtväter in den 70er Jahren, aus der höchstgelegenen Ortschaft Kanadas eine „Bavarian City“ zu machen. Das Konzept ging auf, und heute lassen sich die Touristen scharenweise von der oberbayerischen Atmosphäre begeistern, essen Bratwurst und Apfelstrudel zum Klang der Volksmusik und dem allgegenwärtigen Jodeln.
In Kootenay Bay legt die Fähre über den Kootenay Lake zur 40-minütigen Freifahrt nach Balfour ab.
Übernachtung in Nelson
11. Tag Nelson – Osoyoos 260 km
Wenn Sie gestern noch nicht genügend Zeit hatten, Nelson zu erkunden, holen Sie dies am Morgen nach. Der beliebte Ferienort, selbst ernannte „Queen of the Kootenays“, war eine bedeutende Stadt zur Zeit des Silber-Booms. Heute erinnert die Vielzahl der viktorianischen, schön restaurierten Gebäude an diese große Zeit. Nachdem Sie Nelson verlassen haben, fahren Sie im südlichen British Columbia parallel zur Grenze zu den USA. Sie können die Route auf dem Crowsnest Highway nehmen und kommen so nach Grand Forks. Der Ort ( 3000 Einwohner ) liegt in einem breiten Tal, dem „Sunshine Valley“, am Zusammenfluß von Kettle- und Granby River und wurde Ende des 19. Jahrhunderts wegen der reichen Kupfervorkommen gegründet. Auch hier erinnern, wie in Nelson, sehr schöne viktorianische Holzgebäude an die einstige Bedeutung der Stadt. Sehr interessant ist auch die Geschichte der Duchoborzen, einer russischen spiritualistischen Sekte, die hier Anfang des 20. Jahrhunderts mehrere große Gemeinschaftshäuser errichtete, in denen jeweils 35-40 Personen lebten. Im Mountain View Doukhobor Museum erfahren Sie alles Wissenswerte über die in ihrer Heimat verfolgte Glaubensgemeinschaft.
Nach weiteren landschaftlich reizvollen Fahrtkilometern erreichen Sie Ihr Tagesziel Osoyoos im Okanagan-Valley. Der kleine Ferienort, nur wenige Kilometer von der US-Grenze entfernt, mutet mit seinen weißen Häuschen spanisch an und nennt sich selbst „Spanish Capital of Canada“.
Übernachtung in Osoyoos
12. Tag Osoyoos – Manning Provincial Park 160 km
Heute erleben Sie mehrere, gänzlich unterschiedliche Landschaftsformen auf nur 160 Kilometern Fahrt. Der Oliver Park ist die einzige wirkliche Wüste Kanadas. An der Grenze zum US-Bundesstaat Washington liegt der Cathedral Provincial Park. Hier sind Sie umgeben von über 2000 Metern hohen Bergspitzen, Felsen, Bergwiesen und blauen Seen. Der Park in der Okanagan Mountain Range ist ein schönes Gebiet zum Wandern z.B. zu den Cathedral Lakes, die Sie auch nur zu Fuß erreichen können. Auch in den dichten Fichtenwäldern des Manning Provincial Parks gibt es zahlreiche Wanderwege. Der Höhepunkt Ihrer Erkundungstour durch das Naturschutzgebiet ist die Aussicht von den Bergwiesen der Cascade Mountains, die im Frühsommer ein einziges Blumenmeer sind. Über die Cascade Lookout Road gelangen Sie nach 8 Kilometern zu einer Aussichtskanzel auf dem Rücken der Berge. Von hier können Sie bis in die USA sehen. Über den Rain Orchid Trail gelangen Sie zu einem Sumpf mit Orchideen, und der Beaver Pond Trail bringt Sie zu einem Feuchtgebiet, wo Sie Bibern bei ihrer Arbeit zuschauen können.
Übernachtung im Manning Park
13.Tag Manning Provincial Park - Whistler
350 km
Östlich an den Manning ProvincialPark grenzt direkt der Skagit Valley Provincial Park, ein beliebtes Ausflugsziel für Wildwasser-Abenteurer. Auch kann man im Tal des Flusses wunderbar wandern. Nach wenigen Kilometern kommen Sie zum Goldgräberstädtchen Hope. Hope liegt wunderschön eingerahmt von den schneebedeckten Coastal Mountains. Durch die umliegenden Seen, Flüsse und Berge bietet der Ort viele Freizeitmöglichkeiten. Sehenswert sind hier die anglikanische Christ Church von 1861, eines der ältesten Gotteshäuser British Columbias, und das Hope Museum, in welchem die Zeit der Goldsucher und Pelzhändler dokumentiert ist. Weiter fahren Sie auf dem spektakulären Sea-to-Sky Highway und haben so die Gelegenheit, die Shannon Wasserfälle bei Squamish zu bewundern. Auch Squamish selbst ist eine Fahrtunterbrechung wert. Die Stadt liegt am Ende des Howe Sound, einem mächtigen Fjord, der von der Strait-of-Georgia abzweigt. Von hier aus werden auf Flößen die Holztransporte nach Vancouver verschifft. Bevor Sie in Whistler ankommen, sollten Sie unbedingt noch einen Abstecher in den Garibaldi Provincial Park machen. In der fast unberührten Landschaft um den vergletscherten Mount Garibaldi (2678 m) kann man wandern und zelten.
Übernachtung in Whistler
14. Tag Whistler – Powell River 125 km (Landstrecke)
Der heutige Tag gehört ganz der landschaftlich aufregenden Sunshine Coast. Von Whistler fahren Sie zuerst wieder über Squamish an den Howe Sound, wo Sie von Horseshoe Bay die Fähre in 50 Minuten nach Langdale bringt. Die Fährpassage bietet Ihnen wunderbare Aussichten auf die umliegenden Berge und Felsformationen. Die Sunshine Coast ist ein klimatisch besonders begünstigter Küstenstrich an der Strait-of-Georgia im Regenschatten von Vancouver Island. Überall ragen kleine Buchten und Fjorde weit ins Land hinein. Von Earls Cove aus nehmen Sie wieder eine Fähre nach Saltery Bay. Weiter fahren Sie auf dem Highway 101, dessen nördlichste Stadt Powell River, Ihr Tagesziel, ist. Wahrzeichen der Stadt ist eine riesige Zellstoff- und Papierfabrik, durch welche auch Führungen angeboten werden. Das Hinterland ist ideal zum Wandern und Kanu fahren. Knapp 60 Kilometer lang ist die Powell Forest Canoe Tour.
Übernachtung in Powell River
15. Tag Powell River – Quadra Island 70 km (Landstrecke)
Am Morgen gehen Sie wieder an Bord einer Fähre, die Sie diesmal in knapp 1,5 Stunden von Powell River nach Comox auf Vancouver Island bringt. Mit ein wenig Glück entdecken Sie bei dieser kurzen Seereise Orcas in der Strait-of-Georgia. Über Courtenay gelangen Sie in die schöne Landschaft des Comox-Tales, das im Westen von den Beaufort Mountains begrenzt wird. Im Courtenay and District Museum können Sie Interessantes zur Geschichte der Region und zur Kultur der Comox-Indianer erfahren. Nach weiteren 50 km Fahrt erreichen Sie die Stadt Campbell River, die sich selbst „Salmon Capital of the World“ nennt, da sich hier ein beliebtes Anglergebiet befindet. Im Juli findet in der Stadt ein großes Salmon Festival statt. Wieder mit einem Fährschiff kommen Sie diesmal in nur 10 Minuten nach Quadra Island, was eine der sogenannten Discovery Inseln ist. Sie können das Kwakintl Indianer Museum besichtigen, wo Sie Totempfähle und Masken der Indianer sehen. Auch zu den Ausstellungsstücken gehören interessante Fotografien traditioneller Kwakintl-Dörfer. Am Cape Mudge Leuchtturm sind indianische Felszeichnungen zu sehen und falls Ihre Übernachtung in der Tsa-Qua-Luten Lodge stattfindet, ist interessant zu wissen, dass das Haus von den Kwakintl-Indianern erbaut wurde und das Hauptgebäude die Form eines „Longhouse“ der Nordwestküsten-Indianer hat.
Übernachtung auf Quadra Island
16. Tag Quadra Island – Tofino
285 km (Landstrecke)
Zurück auf Vancouver Island liegt heute eine Route quer über die Insel und durch vielfältige Natur vor Ihnen. Zuerst kommen Sie durch den 1911 errichteten Strathcona Provincial Park, welcher der älteste Park British Columbias ist. Auf über 100 Kilometern sind hier Wanderungen möglich, und an Upper Campbell Lake und Buttle Lake können Sie wunderbar erholen. Auf dem Weg an die Pazifikküste der Insel durchqueren Sie auch Regenwälder, und bestimmt begegnen Ihnen verschiedene Tiere, die sich hier den Lebensraum teilen. Ganz besonders spannend sind die gegensätzlichen Landschaftsformen im 500 km² großen Pacific Rim Nationalpark. Genießen Sie den ersten Eindruck!
Übernachtung in Tofino
17. Tag Pacific Rim National Park
Sie haben den ganzen Tag Zeit, den Nationalpark zu entdecken. Reizvoll ist seine Mischung aus Bergen, Regenwäldern an der Küste und wilden Stränden, die besonders beliebt bei Surfern sind. Der Park erstreckt sich zwischen Tofino im Norden und Port Renfrew im Süden. Zwischen Tofino und Ucluelet finden Sie einen 20 km langen Sandstrand, den Long Beach. Baden ist wegen der starken Strömungen und dem zu kalten Wasser nicht möglich. Long Beach ist der einzige Surfstrand der Provinz British Columbia.Auch zum Wale-Beobachten ist die Küste ideal. Tofino selbst ist ein malerisches Fischerdorf mit gerade einmal 1700 Einwohnern. Das im Sommer beliebte Ferienziel ist der Ausgangsort für Whalewatching-Touren, und mit einem Bootsausflug gelangen Sie in den Maquinna Marina Park zu den knapp 50°C warmen Quellen von Hot Springs Cove.
18. Tag Pacific Rim National Park – Nanaimo 155 km
Wieder fahren Sie quer über die Insel und passieren dabei die Horne Lake Caves. Im Mac Millan Provincial Park am Highway 4 liegt die Cathedral Grove. Dies ist ein Rest des ursprünglichen Waldes, der einst die ganze Insel überzog. Machen Sie einen Spaziergang durch das urwaldähnliche Gebiet. Die gigantischen Douglasfichten erinnern mit ihrer Höhe an Kathedralen und gaben so dem Park seinen Namen. Sie haben Durchmesser bis zu 3 Metern und sind bis 800 Jahre alt. Im Little Qualicum Falls Provincial Park wandert man an mehreren wilden Wasserfällen und Canyons vorbei. In den kleinen Seen und Teichen kann man im Sommer auch baden. An der Ostküste liegt Nanaimo, die zweitgrößte Stadt von Vancouver Island. Sehr schön ist das alte Stadtzentrum oberhalb des Bootshafens, wo Sie sicher abends ein gemütliches Restaurant finden und viele liebevoll restaurierte historische Gebäude bestaunen können. Im Georgia Park sind die Totempfähle und die von den Indianern gebauten Kanus sehenswert.
Übernachtung in Nanaimo
19. Tag Nanaimo – Victoria 115 km
An der Ostküste von Vancouver Island verkehrt der „Malahat“-Zug, der die Provinzhauptstadt Victoria mit dem Ort Courtenay im Norden verbindet. Sie fahren heute den „Malahat Drive“ von Nanaimo Richtung Süden. Genießen Sie die schönen Aussichten an der Küste vom Highway 1, und nach kurzer Zeit schon erreichen Sie den kleinen Ort Chemainus, auch „Mural Town“ genannt. Als „Murals“ werden die riesigen Wandgemälde bezeichnet, die hier viele Häuser zieren. Die Kleinstadt mit ihren 4000 Einwohnern verewigt so Szenen ihrer Stadtgeschichte. Mit besonderer Sorgfalt werden die viktorianischen Gebäude restauriert, und im Zentrum erinnert ein großes Wasserrad an die erste Sägemühle von 1862. Halten Sie auf Ihrer Weiterfahrt auch unbedingt in Duncan, der „City of Totems“. Überall in der kleinen Stadt sind bunte Totempfähle aufgestellt, darunter einer der größten Totempfähle der Welt. Gelbe Fußspuren verbinden die Kunstwerke miteinander.
Ihr heutiges Tagesziel ist Victoria, die Provinzhauptstadt von British Columbia. Das englisch anmutende Städtchen ( 75000 Einwohner ) ist eine ruhige Verwaltungs-, Hochschul- und Wohnstadt und ein beliebter Erholungsort und wurde erst 1843 gegründet. Das Stadtbild wird bestimmt von viktorianischer Architektur, gepflegten Parks, roten Doppeldeckerbussen und dem schönen Naturhafen. Das Zentrum der Stadt können Sie mühelos zu Fuß entdecken. Spazieren Sie durch die Old Town mit ihren vielen kleinen Galerien und Restaurants oder durch die kleine Chinatown. Das Wahrzeichen der Stadt ist das Empress Hotel. Direkt am Hafen gelegen wurde es 1908 eröffnet. Hier kann man, auch in Jeans und Turnschuhen, an einer englischen Teestunde teilnehmen. Auch an englische Tradition knüpft das Royal London Wax Museum im ehemaligen Hafenbahnhof der Canadian Pacific Railway an. Über 300 Nachbildungen berühmter Persönlichkeiten erwarten hier den Besucher.
Übernachtung in Victoria
20. Tag Victoria – Vancouver 70 km (Landstrecke)
Am letzten Tag Ihrer Reise sollten Sie noch einmal die ruhigen Strände der Saanich Peninsula genießen. Vielleicht besuchen Sie auch noch das Royal British Columbia Museum; das beste natur- und kulturhistorische Museum Westkanadas. Auf 3 Etagen erfahren Sie hier alles über die Geschichte der Provinz. Zum Museum gehört der dahinter liegende Thunderbird Park mit seinen kunstvoll geschnitzten Totempfählen der Haida-Indianer.
22 Kilometer vor den Toren von Victoria können Sie noch die Butchart Gardens besuchen. 1904 legte Jenny Butchart, die Frau eines Steinbruchbesitzers, hier einen Blumengarten an, aus dem ein 20 ha großer Park entstand. Hier findet eine der größten und schönsten Blumenschauen Kanadas statt, und besonders schön sind auf dem Gelände der Italian Garden, der Rose Garden und der Japanese Garden. Eine 1,5-stündige Fährüberfahrt bringt Sie von Swartz Bay wieder aufs kanadische Festland und nach Vancouver zurück.
Übernachtung in der Nähe des Flughafens Vancouver
21. Tag Tourende
Für Ihren Rückflug checken Sie am International Airport ein und bestimmt nehmen Sie jede Menge wunderbare Erinnerungen mit nachhause.
- 20 Übernachtungen in Hotels der gebuchten
Kategorie – Mittelklassehotels, Resorts und Lodges
- Wanderung (individuell) im Manning Park
- Wanderung (individuell) auf Quadra Island
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Hinweisen auf Sehenswürdigkeiten
- alle Provinz- und Staatssteuern ( abzüglich
Tour Paket Nachlass)
- Fähren (Mietwagen und Insassen):
Tag 14: Horseshoe Bay - Langdale (40 Min.)
und Earls Cove - Saltery Bay (50 Min.)
Tag 15: Powell River - Comox (1 Std. 15 Min.)
und Campbell River - Quadra Island (10 Min.)
Tag 16: Quadra Island - Campbell River (10 Min.)
Tag 20: Swartz Bay - Tsawwassen (1 Std. 35 Min.)
Tägliche Abfahrt 12. Mai bis 28. September 2010
(nicht am 07. - 10.07.2010)
Doppelzimmer €uro 1.986,-
Einzelzimmer €uro 3.870,-
Dreierbelegung* €uro 1.452,-
Viererbelegung* €uro 1.191,-
1 Wagen / 4 Personen
2 Doppelzimmer €uro 1.802,-
Kinder (8-12 Jahre) €uro 64,-
* Dreier-/Viererbelegung im Doppelzimmer
Hauptsaisonzuschlag für Mietwagen
vom 01.07. - 31.08.2010:
€uro 144,-
Einmaliger Aufpreis für Wagen mit größerer Ausstattung
(vom 01.07.-31.08.10 zzgl. Saisonzuschlag):
Midsize 4-türig: €uro 90,-
Fullsize 4-türig: €uro 162,-
Minivan / 4x4: €uro 384,-
Ausflugspaket (bei Buchung bitte mit angeben):
4. Tag: 6-stündige VAN-Tour im Wells Gray Provincial Park
5. Tag: 1-stündige Jetboat-Tour auf dem Thompson River
7. Tag: Canmore – 12-minütige Helicopter-Tour
17. Tag: Tofino - 2,5-stündige Walbeobachtungstour
Erwachsene : €uro 251,-
Kinder (5 - 12 Jahre)*: €uro 221,-
* Mindestalter 5 Jahre!
Wir beraten Sie persönlich unter06173-940 455
Mo-Fr 9:00 - 13:00 und 15:00 bis 18:00Sa 10:00 - 13:00
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Mittwoch, 15-10-08 15:26
K.M :
Wir sind in 23 Tagen 4525 km gefahren, hatten das Meer, Nationalparks, Seen, interessante Städte, viel Spektakuläres! Eine tolle Reise! Schön, dass wir das alles erleben konnten.
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