14 Tage / 13 Nächte ( Mietwagenrundreise )
Unsere Route durch die „Maritimes“ hält das Beste der Provinzen Nova Scotia und Prince Edward Island für Sie bereit. In die Atlantikprovinzen, zu denen auch New Brunswick und Newfoundland gehören, kommen die meisten Besucher wegen der unberührten Natur, der schönen Küste oder des kulturellen Lebens und der exzellenten Küche. Da in Kanada die Distanzen oft sehr groß sind, haben wir für Sie entsprechend geplant und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in unsere Reise eingebaut. Von Halifax aus erleben Sie die Schönheit kleiner Fischerdörfer und die Küste der Fundy Bay. Cape Breton erwartet Sie mit Bilderbuchlandschaften an Cabot Trail und Bras d’Or Lake. Und auf Prince Edward Island bieten sich Ihnen ruhige Strände und weite Natur.
Übernachtungsmöglichkeiten bieten wir in Standard-, Superior- und Familien-Qualität an.
1. Tag Ankunft in Halifax
Sie kommen am Halifax International Airport an und fahren individuell zu Ihrem zentral gelegenen Hotel. Dort erhalten Sie das Jonview Roadbook beim Einchecken. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung. Vielleicht genießen Sie ein erstes Abendessen in den Maritimes in einem der schönen Restaurants am Hafen. In den ältesten Speicherhäusern aus Backstein und Holz, den „Historic Properties“, finden Sie bestimmt ein Lokal nach Ihrem Geschmack.
Übernachtung in Halifax
2. Tag Halifax
Die Hauptstadt der Provinz Nova Scotia besitzt, nach Sydney in Australien, den zweitgrößten Naturhafen der Welt, welcher auch im Winter eisfrei bleibt. Das Stadtbild wird - trotz der modernen Wolkenkratzer - bestimmt von der sternförmigen Zitadelle aus dem 19.Jh., die über der Altstadt auf einem Hügel thront. Vom Örtchen Fisherman’s Cove im Osten können Sie mit der Fähre z.B. nach Mc Nab’s Island fahren – wunderbar zur Vogelbeobachtung. Sehenswert ist auch das Maritime Museum of the Atlantic. Hier sind z.B. das große Schiffsunglück von 1917 und der Untergang der Titanic dokumentiert. Auch für einen Einkaufsbummel bietet Halifax viele Möglichkeiten, wie die Spring Garden Road, Barrington- und Hollis Street oder das große Einkaufszentrum Mic Mac Mall.
3. Tag Halifax – Western Shore 140 km
Nach Übernahme des Mietwagens fahren Sie heute entlang der Lighthouse Route. Diese Panorama-straße, der Highway 103, führt über kleine Fischerdörfer und ungefähr 20 Leuchttürme von Halifax nach Yarmouth im Süden. Der Leuchtturm ist auch das Symbol auf den Schildern , die diesen Reisweg begleiten.
Halten Sie in Peggy’s Cove an und bestaunen Sie den Leuchtturm, der wiederum das Symbol für Nova Scotia ist und in dem heute ein Postamt untergebracht ist. Etwas abseits befindet sich ein Ort der Stille und Erinnerung: 1998 stürzte hier der Swiss-Air-Flug 111 ab.
Übernachtung in Western Shore
4. Tag Western Shore – Digby 165 km
Bevor Sie das Landesinnere durchqueren nehmen Sie noch ein Stück die Lighthouse Route in südlicher Richtung und besuchen Sie Lunenburg. Die Altstadt ist seit über 240 Jahren unverändert geblieben und deshalb zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt worden. Lunenburg wurde im 18.Jh. von Einwanderern, vor allem aus dem deutschen Lüneburg, gegründet und entwickelte sich zu einem Schiffbauzentrum. Hier wurde 1921 die berühmte „Bluenose“ gebaut, die damals das weltbeste Fischer-Segelboot war. Auch das Segelschiff aus dem Film „Die Meuterei auf der Bounty“ stammt aus Lunenburg. Ein Besuch im Fisheries Museum of the Atlantic lohnt sich in jedem Fall! Von Liverpool, der einstigen Residenz berühmter Kaperkapitäne, aus durchfahren Sie das Landesinnere und kommen hier am Kejimkujik National Park vorbei. Planen Sie hier einen erholsamen Spaziergang auf einem der vielen Wanderwege ein und genießen Sie die artenreiche Natur des Parks.
Übernachtung in Digby
5. Tag Digby
Heute genießen Sie den Tag in Digby und seiner Umgebung. Digby ist die größte Stadt dieser Küstenregion und gleichzeitig die „Hauptstadt“ der Kamm – Muschel, der Scallops. Hier ist die größte Fischereiflotte Nova Scotia beheimatet. Durch seine schöne Lage an der Annapolis-Talmulde und der Bay of Fundy ist Digby eines der beliebtesten Sommerurlaubsgebiete. Der Ort lädt zum Spazieren ein, und in den Restaurants können Sie Spezialitäten der Region, wie Scallop Snacks oder Digby Chicks (auf spezielle Art geräucherte Heringe) probieren.
Auf einer Brier Island Whalewatching Bootstour können Sie die wunderbare Küstenlandschaft genießen und die maritime Tierwelt erleben. Hier zeigen sich Ihnen seltene Walarten, wie der Buckelwal, und Delphine, Tümmler und Seevögel. Die Tour dauert etwa 4 Stunden.
Sehenswert sind außerdem das Admiral Digby Museum und das alte normannische Schloß, in dem sich heute ein Resort Hotel befindet.
6. Tag Digby – Truro 300 km
Heute fahren Sie entlang der nördlichen Küste von Nova Scotia ein Stück den Evangeline Trail. Der Name der Route erinnert an ein Gedicht des Schriftstellers Longfellow, das die tragische Liebesgeschichte von zwei vertriebenen Akadiern, Evangeline und Gabriel, zum Thema hat. Auch ist die Region für ihren enormen Gezeitenunterschied bekannt. Ebbe und Flut unterscheiden sich bis zu 15 Metern in der Wassertiefe. Zweimal am Tag bewegen die Gezeiten 100 Milliarden Tonnen Wasser in der Bay of Fundy.
Auf Ihrer Fahrt können Sie viel über akadische, schottische und indianische Geschichte erfahren. Annapolis Royal mit seinen 800 Einwohnern war einst die Hauptstadt Nova Scotias und wurde 1605 als erste europäische Siedlung der Atlantikregion gegründet. Hier können Sie das Annapolis Royal Tidal Power Project besichtigen, welches das einzige Gezeitenkraftwerk Nordamerikas ist.
Der kleine Ort Grand Pré lädt Sie mit seiner Steinkapelle Grand Pré, dem Nationaldenkmal, zu einem Halt ein. Die Kapelle und die Bronzestatue der Evangeline erinnern an das Drama der Akadischen Vertreibung. In Windsor, der Hauptstadt der Riesenkürbisse, lohnen sich Besuche des Heritage Centres ( Mi’kmaq-Kultur ) und der Fort Edward National Historic Site.
Übernachtung in Truro
7. Tag Truro – Charlottetown 130 km (Landstrecke)
Die Fahrt geht weiter nach Pictou, dem „Geburtsort von Neuschottland“. Auffällig ist im Zentrum die typisch-schottische Steinbauweise der Häuser. Besichtigen Sie Hector Heritage Quay, die Stelle, wo 1773 die ersten schottischen Siedler an Land gingen. Ein Nachbau des Dreimasters „Hector“ erinnert an die Ankunft. Mit der Fähre von Caribou fahren Sie ungefähr 1 Stunde über die Northumberland Strait nach Prince Edward Island. Das auch liebevoll „Kartoffelinsel“ oder „Garten im Atlantik“ genannte Eiland ist die kleinste kanadische Provinz und gleichzeitig die am dichtesten besiedelte. Nach einer Fahrt auf der Küstenstraße über Orwell kommen Sie in Charlottetown, der „Wiege der kanadischen Konföderation“, an.
Übernachtung in Charlottetown
8. Tag Charlottetown
Heute können Sie die Hauptstadt von Prince Edward Island ( PEI ) entdecken. Geprägt ist das Stadtbild von langen Linden-Alleen und viktorianischen Häusern. Die Insel wurde nach Queen Charlotte, der Frau des Königs George III. benannt. Machen Sie einen Spaziergang durch Charlottetown. Das Province House im georgianischen Stil ist die Geburtsstätte des kanadischen Staatenbundes, der hier 1864 beschlossen wurde. Das Wahrzeichen der Stadt ist die St. Dunstan’s Basilica mit ihren 3 Türmen. Sie befindet sich auf der Great George Street, einer historischen Straße mit sehr schönen Gebäuden. Bemerkenswert ist auch die All’s Soul Chapel aus Sandstein. Sie wurde innen mit dunklem Walnussholz ausgestattet.
9. Tag Charlottetown – Antigonish 160 km
Über die Northumberland Strait kehren Sie zurück nach Nova Scotia. Wenn Sie an der Küste entlang fahren, kommen Sie an vielen kleinen Fischerdörfern vorbei und begegnen einer unvergleichlichen Landschaft. Sie beenden den Tag in Antigonish, dem Zentrum der Region. Die Stadt ist im Sommer die Hochburg des schottischen Lebens. Seit 140 Jahren wird hier im Juli das Antigonish Highland Festival gefeiert.
Übernachtung in Antigonish
10. Tag Antigonish - Cape Breton Highlands 280 km
Über den Canso Causeway fahren Sie heute nach Cape Breton Island. Cape Breton ist landschaftlich etwas abwechslungsreicher als das Festland von Nova Scotia: vom Bergland im National Park über felsige Küsten bis hin zu romantischen Seengebieten findet sich hier alles. Ab Baddeck befahren Sie den berühmten Cabot Trail, der eine lange Schleife um die Highlands im Norden beschreibt. Im Cape Breton National Park mit seinen dichten Wäldern sind Elche, Luchse, Bären und Biber zuhause. Unternehmen Sie eine kleine Wanderung. In Ingonish im Osten der Nordhalbinsel befindet sich die Verwaltung des Parks. Von hier aus haben Sie eine wundervolle Aussicht über die Küste.
Übernachtung im Gebiet der Cape Breton Highlands
11. Tag Cape Breton Highlands – Sydney
145 km
Der Cabot Trail bringt Sie zu schönen kleinen Gemeinden. An der gleichnamigen Bucht liegt St. Ann’s. Die Stadt ist Sitz des Gaelic-Colleges, dem einzigen Gälisch-Institut außerhalb Großbritanniens., wo gälische Tradition, Handwerk und Sprache gelehrt werden. In der Great Hall of Clans hängen stolz die Tartans der neuschottischen Clans. Interessant zur Geschichte ist auch das Giant Angus McAskill Highland Pioneers Museum. Sie fahren weiter nach Sydney, welches 1785 von Loyalisten gegründet wurde und später ebenfalls schottisch besiedelt wurde. Von hier fahren die Fähren nach Newfoundland ab.
Übernachtung in Sydney
12. Tag Sydney
Sydney wird auch „The Steel City“ genannt, weil es hier mehrere große Stahlfirmen gibt. Sehenswert sind hier der große Hafen und historische Gebäude wie z.B. das Cossit House Museum. Machen Sie heute einen Ausflug zum Bras d’Or Lake, um welchen die schöne Panoramastraße Bras d’Or Scenic Drive führt. Auf dem Binnenmeer kann man wunderbar segeln und es gibt vielfältige weitere Wassersportmöglichkeiten. Entdecken Sie in Baddeck die Alexander Graham Bell National Historic Site. Das Museum beschäftigt sich mit dem Lebenswerk des Erfinders Bell, dem u.a. Telefon und Tragflächenboot zu verdanken sind.
13. Tag Sydney – Liscombe Mills 360 km
Nach einer 30 minütigen Fahrt in östlicher Richtung kommen Sie in Louisbourg an. Nehmen Sie sich Zeit für diese interessante Stadt. Außergewöhnlich sind hier unter anderem Havenside District und die Kais und die Main Street, wo der zu einem Museum umgebaute alte Bahnhof auf einen Besuch einlädt. Das „Sydney and Louisbourg Railway Museum“ zeigt Interessantes zur Geschichte der Eisenbahn in Nova Scotia. Auf keinen Fall sollten Sie verpassen, der Festung „Fortress Louisbourg“ einen Besuch abzustatten! Seit über 60 Jahren ist man hier mit der Rekonstruktion der alten Stadt ( um 1720 ) beschäftigt. Sie fahren weiter an der Küste entlang ( z.B. über Gabarus Bay ) oder Sie wählen die landschaftlich reizvolle Route auf dem Highway 4, dem Bras d’Or Scenic Drive. Der Canso Causeway
bringt Sie wieder aufs „Festland“ Nova Scotias und hier auf den Marine Drive. Planen Sie nach einer Fährüberfahrt über den Fluß Country Harbour unbedingt einen Stop im Sherbrooke Village Freilichtmuseum ein! Hier scheint die Zeit einfach stehengeblieben zu sein.
Übernachtung in Liscombe Mills ( Liscombe Lodge Resort Hotel )
14. Tag Liscombe Mills – Halifax 160 km
Nach einem guten Frühstück (eingeschlossen) machen Sie Halt im Naturpark Liscombe Game Sanctuary oder Sie genießen Ihren letzten Reisetag bei der Weiterfahrt auf dem Marine Drive. Von der kurvenreichen Panoramastraße aus sehen Sie viele malerische Fischerdörfer und kleine Häfen. Zu den letzten Stationen können Tangier, wo es ab 1860 die ersten Goldminen Nova Scotias gab, und die Hafenorte Ship Harbour und Jeddore Oyster Pond gehören. Nach der Ankunft in Halifax ist es Zeit für den Abschied. Für den Rückflug checken Sie am International Airport ein.
Änderungen im Reiseverlauf vorbehalten.
- 13 Übernachtungen in Hotels der gebuchten
Kategorie – alle mit WC / Bad oder Dusche
- 1 x Frühstück
- 5. Tag Brier Island, 4-stündige Walbeobachtungs-
tour
- Compact Mietwagen für 12 Tage inkl. freie Meilen und Steuern, 2 Fahrer, 1. Tankfüllung frei
- Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung
- Zusatzhaftpflichtversicherung über 1.700.000,- €uro
- Ihr persönliches Jonview Canada Informations-
Paket inkl. sämtlichen Hotelvouchern, Karten,
Streckenhinweisen, Ausflugsempfehlungen und
Hinweisen auf Sehenswürdigkeiten
- alle Provinz- und Staatssteuern ( abzüglich
Tour Paket Nachlass)
- Flug nach Kanada
- Flughafentransfer
- Flughafengebühr
- Mahlzeiten, Getränke sowie sämtliche
persönliche Ausgaben sowie Eintrittsgelder
- Benzin
- Fahrscheine für die Fähren
- Eintrittsgelder für die Parks
7. und 9. Tag:
Zwischen Caribou, Nova Scotia und Wood Island, Prince Edward Island, Dauer 1 Stunde 15 Minuten
Wagen und Insassen ca. CA$ 68,-
(Hin- und Rückfahrt)
täglich ab 20.05. – 03.10.2010
Preis pro Person in Euro
in der Kategorie Superior:
Doppelzimmer €uro 1.420,-
Einzelzimmer €uro 2.658,-
Dreierbelegung1) €uro 1.046,-
1 Wagen, 4 Personen
2 Doppelzimmer €uro 1.299,-
Kind bis 12 Jahre €uro 20,-
in der Kategorie Standard:
Doppelzimmer €uro 1.122,-
Einzelzimmer €uro 2.153,-
Dreierbelegung1) €uro 803,-
Viererbelegung1) €uro 675,-
2 Doppelzimmer €uro 1.002,-
in der Kategorie Familie:
Doppelzimmer €uro 1.071,-
Einzelzimmer €uro 2.083,-
Dreierbelegung1) €uro 767,-
Viererbelegung1) €uro 627,-
2 Doppelzimmer €uro 950,-
1) Dreier- / Viererbelegung im Doppelzimmer
Hauptsaisonzuschlag
für Mietwagen vom 01.07.-31.08.2010 €uro 96,-
Einmaliger Aufpreis für Wagen mit größerer
Ausstattung
(vom 01.07.-31.08.10 zzgl. Saisonzuschlag):
Midsize 4-türig €uro 55,-
Fullsize 4-türig €uro 99,-
Minivan / 4x4 €uro 248,-
Wir beraten Sie persönlich unter06173-940 455
Mo-Fr 9:00 - 13:00 und 15:00 bis 18:00Sa 10:00 - 13:00
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Mittwoch, 15-10-08 15:26
K.M :
Wir sind in 23 Tagen 4525 km gefahren, hatten das Meer, Nationalparks, Seen, interessante Städte, viel Spektakuläres! Eine tolle Reise! Schön, dass wir das alles erleben konnten.
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