18 Tage / 17 Nächte
( Mietwagenrundreise )
Im 17. Jahrhundert machten sich junge, abenteuerlustige Männer auf den Wasserstraßen der Provinzen Québec und Onatrio auf den Weg, um mit den Indianern mit Pelzen zu handeln oder selbst zu jagen - die sogenannten Voyageurs. Wie die Coureurs de Bois (Waldläufer) zu Land, erarbeiteten sich diese Abenteurer mit dem Pelzhandel einen kleinen Reichtum. Folgen Sie diesen Routen und entdecken Sie die Vielfalt und den Reichtum von Upper und Lower Canada.
1. Tag Ankunft in Toronto
Sie kommen auf dem Pearson International Airport in Toronto an und fahren individuell zu Ihrem zentral gelegenen Hotel. Dort erhalten Sie beim Einchecken Ihr Jonview Roadbook. Der restliche Tag steht Ihnen zur freien Verfügung.
In der mit 2,3 Millionen Einwohnern größten Stadt Kanadas vereinen sich mühelos protestantische Ethik und südländische Lebenslust. Über 170 verschiedene Kulturen leben in Toronto miteinander und feiern die unterschiedlichsten Festivals wie z.B. den karibischen Karneval im August oder den Caravan, ein kulinarisches Fest Ende Juni.
Rund um das Zentrum erstrecken sich die ethnischen Viertel Chinatown und Little Italy, in welchem mehr Italiener außerhalb ihrer Heimat leben, als sonst irgendwo auf der Welt. Hier finden Sie bestimmt ein hübsches Restaurant für den Abend. Oder Sie schlendern die Harbourfront entlang. Hier gibt es neben Läden und Kultur- und Kommunikationszentren auch sehr gute Restaurants.
Übernachtung in Toronto
2. Tag Toronto
Für einen Einkaufsbummel in Toronto haben wir einige Vorschläge für Sie. Die außergewöhnliche Underground City verbindet auf 11 Kilometern die Bürohochhäuser im Stadtzentrum durch unterirdische Ladenpassagen miteinander.
Ebenso beeindruckend durch seine Größe und Architektur ist das Eaton Centre an der Yonge Street. Im Geschäftsviertel Bloor Yorkville, das in den 1960er Jahren ein Zentrum der Protestbewegung war, finden Sie in nostalgischer Umgebung exquisite kleine Geschäfte und Galerien und auf der Cumberland Street den "The Guild Shop" mit Kunsthandwerk von Künstlern aus der Provinz, auch der Indianer und Inuit.
Besuchen Sie auf jeden Fall den CN Tower, das Wahrzeichen Torontos. Mit 553,35 m Höhe ist der 1976 erbaute Fernsehturm der höchste freistehende Turm der Welt. In 335 m Höhe befindet sich der siebengeschossige Korb (Skypod) mit dem größten Drehrestaurant weltweit. Von den Aussichtsplattformen auf selber Höhe wird Ihnen an klaren Tagen eine Aussicht bis zu den Niagara-Fällen geboten. Auf der "Glass Platform" können Sie über einen gläsernen Boden laufen, und in gläsernen Außenkabinen eines Liftes gelangen Sie bis zum Space Deck in 477 m Höhe. Interessant ist auch ein Besuch des Multimedia Zentrums am Fuß des Turmes. Ein Ausflug zu den Niagara Fällen ist lohnenswert.
3. Tag Toronto - Ottawa 400 km
Nach Übernahme des Mietwagens fahren Sie am Ufer des Ontario Sees in Richtung Osten und erreichen bald das hübsche Städtchen Cobourg. Mitten im viktorianischen Zentrum an der Hauptstraße in unmittelbarer Nähe des Seestrandes können Sie ein Picknick im Victoria Park machen, bevor Sie weiter nach Kingston fahren. Bei der Einfahrt in die Stadt sehen Sie die Mündung des Cataraqui River in den Lake Ontario - der Beginn des St. Lawrence River.Kingston war ab 1841 für 3 Jahre die Hauptstadt von Upper und Lower Canada. Daran erinnert die Größe der City Hall, die kostenfrei besichtigt werden kann. 30 km östlich von Kingston beginnt das Gebiet der 1000 Islands; zählt man Sandbänke und Felsen mit, sind es fast 2000 kleine Inseln, die hier im St. Lawrence River liegen. Sie können eine Bootstour unternehmen, eine Autofahrt auf die Hill Island bietet Ihnen ebenso schöne Aussichten.
Beim Ausbau des St.-Lawrence-Seeweges mußten auch Teile der Stadt Morrisburg in eine größere Höhenlage versetzt werden. Einige Häuser aus dem 19. Jahrhundert sind im nahegelegenen Freilichtmuseum Upper Canada Village wieder aufgebaut worden. Auf dem Gelände begegnen Ihnen die Menschen in historischen Gewändern der Zeit um 1860. Sie können Schuhmachern, Tischlern und anderen Handwerkern bei der Arbeit zuschauen.
Ihr Tagesziel Ottawa liegt direkt an der Grenze zur Provinz Québec. Die Hauptstadt Kanadas bietet eine Reihe schöner Stadtparks, Alleen und viele Museen und historische Gebäude. Im Byward- Market-Viertel können Sie eines der vielen kleinen Restaurants für Ihr Dinner und einen gemütlichen Abend auswählen.
Übernachtung in Ottawa
4. Tag Ottawa - Mont-Tremblant 200 km
Sie haben heute noch Zeit, Ottawa ausführlicher zu erkunden. Weithin sichtbar ist der neogotische Komplex der Regierungsgebäude auf dem Parliament Hill. Jeden Morgen um 9:30 Uhr findet hier das Changing of the Guards - die Wachablösung - statt. Und mittags hören Sie vom Peace Tower das Glockenspiel des Londoner Big Ben mitten in Kanada. Der Rideau Canal, der sich in Nord-Süd-Richtung durch die Stadt zieht, ist umgeben von mehreren Parks.
Ottawa besitzt viele interessante und bedeutende Museen. Die National Gallery of Canada am Sussex Drive beeindruckt schon mit seiner Architektur als ein Kunstwerk aus Glas. Zwischen dem Parliament Hill und einem weiteren Wahrzeichen der Stadt, dem Hotel Château Laurier, befindet sich der Schleusenpark des Rideau Canal. Die Schleusen werden hier für Sport- und Hausboote mit der Hand betrieben. Die Schiffe bewältigen so in etwa 2 Stunden 24 Meter Höhenunterschied. Ein interessantes Schauspiel!
Nachmittags fahren Sie weiter in die Laurentides, ein waldreiches Mittelgebirge, das den St. Lawrence River bis vor die Tore von Québec City begleitet. Der Parc du Mont Tremblant ist der älteste Provinzpark Québecs. Am Südwestrand wurde in den 1990er Jahren ein Zentrum für Ski- und Golftouristen ausgebaut.
Übernachtung in Village du Mont Tremblant
5. Tag Mont Tremblant
Erholen Sie sich heute in den Laurentides. Die Laurentinischen Berge, englisch Laurentians, bezeichnen die südlichen Ausläufer des Kanadischen Schildes. Im Winter zählt das Skigebiet um den 950 m hohen Mont Tremblant zu den besten Wintersportgebieten Kanadas und ist absolut schneesicher.
Im Sommer können Sie auf den vielen Seen Wassersport treiben oder einfach nur beim Baden entspannen.Im Parc du Mont Tremblant gibt es neben Kanurouten auch schöne Wanderwege. In dem riesigen Naturschutzgebiet liegen mehr als 500 Seen, und unter den 230 verschiedenen Vogel- und Tierarten sind auch die wichtigsten Vertreter der kanadischen Tierwelt - Elche, Bären, Hirsche, Biber - zu finden.
6. Tag Mont Tremblant - Québec City 360 km
Schon nach kurzer Fahrtzeit erreichen Sie am Morgen das kleine Städtchen Sainte-Agathe-des-Monts am Lac des Sable. Nehmen Sie sich Zeit für einen Spaziergang oder machen Sie eine Bootsfahrt auf dem See. So können Sie besonders gut die schöne viktorianische Architektur bewundern.
Auch der nächste kleine Ort auf Ihrer Tagesroute, Ste-Adèle, liegt an einem gleichnamigen See. Eine Besonderheit hier ist das Musée Village de Séraphin mit 20 rekonstruierten Häusern im Stil des 19. Jahrhunderts. Das Museumsdorf erzählt die Geschichte, die der Journalist Claude-Henri Grignon, welcher hier geboren wurde, 1933 über die Erschließung der Gegend in seinem Roman "Pays d'en Haut" beschrieb.
An weiteren kleinen Ortschaften vorbei gelangen Sie wieder auf den Highway 40 am Ufer des St. Lawrence River.
Auf halbem Weg zwischen Montréal und Québec City liegt die Stadt Trois-Rivières. Die dreiarmige Mündung des Rivière St.-Maurice in den St.-Lorenz-Strom gab dem Ort seinen Namen. Die Altstadt ist wirklich sehenswert; viele der hübschen Gebäude stammen noch aus dem 18. Jahrhundert, das Ursulinenkloster sogar aus dem Jahr 1697.
Die nächsten zwei Nächte sind Sie Gast in Québec City.
Übernachtung in Québec City
7. Tag Québec City
Nicht umsonst bot die Hauptstadt der Provinz Québec schon oft die Kulisse für Filme, oft auch Märchen- und Kinderfilme. Bestimmt erleben auch Sie Québec City als romantisch und verträumt. Die Altstadt der einzigen befestigten Stadt Nordamerikas wurde 1985 von der UNESCO auf die Liste des Weltkulturerbes gesetzt. Québec bedeutet indianisch "Kebec - wo der Fluss sich verengt", denn die Stadt liegt an einer nur 100 m breiten Flussverjüngung des St.-Lorenz-Stroms. Ober- und Unterstadt lassen sich am besten zu Fuß erkunden, Sie können aber auch eine der "Calèches", wie die Kutschen hier genannt werden, nehmen oder eine geführte Stadttour unternehmen.
Das die Stadt überragende und auch berühmteste Gebäude der Stadt ist das Hotel Château Frontenac. Das 1893 erbaute Haus erinnert an mittelalterliche englische Schlösser. In der Lobby können Sie eine Fotoausstellung zur Baugeschichte betrachten. Den besten Ausblick auf Hotel und die gesamte Stadt genießen Sie von der Terrasse Dufferin beim Place d'Armes.
Im Quartier Petit-Champlain in der Unterstadt erwarten Sie Straßenmusikanten, Clowns und Jongleure, während in der Rue du Tresor einheimische Künstler ihre Arbeiten ausstellen und verkaufen. Wenn Sie die Natur genießen möchten, bietet sich eine Fahrt zu den knapp 10 km nördlich von Québec liegenden Montmorency-Wasserfällen an.
8. Tag Québec City - Saguenay Region 210 km
Weiter geht es heute am nördlichen Ufer des St. Lawrence. Den ersten Zwischenstop sollten Sie im Wallfahrtsort Ste.-Anne-de-Beaupré einlegen. Die neoromanische Kathedrale, welche nach einem Brand 1923 neu aufgebaut wurde, ist der Heiligen Anna, Mutter der Jungfrau Maria und Schutzheilige der Seeleute, gewidmet. Der ursprüngliche Bau stammte aus den Jahren um 1658 und war die erste katholische Kirche in Kanada. Heute abend heißt Sie die Saguenay Region willkommen. Das Gebiet wurde erst im 19. Jahrhundert besiedelt und umfasst den Saguenay-Fjord und seine Umgebung bis zum Lac Saint-Jean, welcher von ihm entwässert wird. Die letzte Eiszeit ließ diesen südlichsten Fjord der Welt entstehen. Die Wasserkraft der enormen Gefälle wird von einer, besonders um Saint-Fulgence, blühenden Aluminium-Industrie genutzt. Außerhalb dieser Industriezentren sind die Ufer des Saguenay-Fjords aber relativ unerschlossen geblieben, und so können Sie abends eine unvergleichliche Landschaft genießen.
9. Tag Saguenay Region - Tadoussac 125 km
Auf der Tagesstrecke nach Tadoussac an der Mündung des Fjordes in den St. Lawrence River liegt der Parc du Saguenay. Hier gibt es wunderschöne Wanderwege und faszinierende Aussichtspunkte. Besonders sehenswert und großartig zum Entspannen ist die Baie Éternité, eine von 400 m hohen Felsen eingerahmte Bucht.
Der kleine Ort Tadoussac ist eine touristische Hochburg für Wanderer und Kajakfahrer. Die eigentliche Attraktion sind aber die Whale-Watching-Touren, die Sie im Saguenay Fjord und einem etwa 30 km langen Abschnitt des St. Lawrence erleben können. Im nahegelegenen St. Cathérine ist Walbeobachtung sogar vom Ufer aus möglich. Der maritime Park von Tadoussac bietet den Walen ideale Bedingungen für die Nahrungsaufnahme. Im Mündungsbereich des Saguenay River gibt es Tiefen bis zu 280 m, die für heftige Strudel und Verwirbelungen im Wasser sorgen. Im ständigen Gezeitenwechsel mischt sich kaltes Atlantikwasser mit dem Süßwasser des St. Lawrence, was wiederum ideal für kleinste Krillkrebse, die Nahrung der Wale, ist.
Übernachtung in Tadoussac
10. Tag Tadoussac - Rimouski 105 km
Nach einer kurzen Fahrt stromabwärts erreichen Sie St-Simeon. Hier gehen Sie an Bord einer Autofähre und haben auf der 1,5 stündigen Überfahrt nach Rivière-du-Loup noch einmal die Chance, Wale zu entdecken. Ein wahres Schmuckstück der Region am Südufer des St. Lawrence ist der kleine Ort Cacouna. Die Architektur wird hier bestimmt von herrschaftlichen Residenzen, die sich die wohlhabende Oberschicht Montréals im 19. Jahrhundert baute.
Etwa 15 min vor Rimouski lohnt sich noch ein Aufenthalt im kleinen Naturschutzgebiet Parc du Bic direkt am Flussufer. Der Park ist vor allem bekannt als Vogelschutzgebiet und für seine Robben und Seehunde.
Übernachtung in Rimouski
11. Rimouski - Paspébiac 345 km
Sie verlassen heute den vertrauten Reisebegleiter St.Lawrence und fahren auf der Gaspé - Halbinsel weiter mit dem Verlauf des Matapédia Rivers. Gaspé - der Name stammt von dem Mi'kmaq - Wort "gespeg" ab, welches Landspitz bedeutet.
Menschen leben nur entlang der Küste und es ist wichtig, zu wissen, dass es den Menschen hier seit Ende des Kabeljaufangs Anfang der 1990er Jahre mit einer Arbeitslosigkeit über 20% nicht besonders gut geht. Die große Hoffnung sind Forstwirtschaft und der Tourismus!
Nach dem breiten Tal Vallée Matapédia folgen Sie der Südküste der Gaspésie entlang des Patapédia Rivers. New Richmond ist eine englische Gründung ( um 1760 ); später siedelten sich hier amerikanische Loyalisten sowie schottische und irische Einwanderer an. Zur Pflege des britischen Erbes auf der Halbinsel wurde in der Nähe 1989 ein Museumsdorf eingerichtet.
Auch bei Ihrem Tagesziel Paspébiac gibt es ein Freilichtmuseum, die Site Historique du Banc-de-Paspébiac. Die kleine Stadt lebte einst von der Herstellung von Stockfisch. Am Naturhafen können Sie handwerkliche Demonstrationen beobachten und restaurierte Kaianlagen und Lagerhäuser besichtigen.
Übernachtung in Paspébiac
12. Tag Paspébiac - Percé
200 km
Es liegt wieder eine landschaftlich wunderschöne Fahrt vor Ihnen. Der Golf von St. Lawrence besitzt hier geschützte Uferbereiche, die zu einem Strandspaziergang einladen.
Auf der Route 132 durchqueren Sie viele Fischerdörfer mit fischverarbeitenden Betrieben wie z.B. Grande-Rivière und Chandler. Schon zu Percé gehört der kleine Hafen L'Anse-à-Beaufils. Hier kann man Hummer frisch vom Boot kaufen. Einen traumhaften Blick aufs Wasser bietet ein Terrassencafé, wo Sie vielleicht eine letzte Rast einlegen, bevor Sie Percé erreichen.
Übernachtung in Percé
13. Tag: Percé
Auf jeder Gaspé - Rundfahrt ist das hübsche kleine Städtchen ( 4000 EW ) ein Höhepunkt. Schon die Lage auf einem kleinen Landvorsprung und der dahinterliegende Felsen bieten Ihrem Blick ein einmaliges Panorama.
Im 18. Jahrhundert ist die Stadt aus einem Fischer-Camp entstanden. Bevor Sie einen Ausflug zum Felsen Rocher Percé oder auf die 5 km vor der Küste liegende Insel Île Bonaventure machen, besuchen Sie das Informationszentrum Centre d'Interprétation.
Das Wahrzeichen von Percé und der Gaspé - Halbinsel ist der Percé Rock oder Rocher Percé. Der Felsen mit dem riesigen "Tor" ist ein ausgewiesenes Vogelschutzgebiet, das bei Ebbe über eine Kiesbank zu Fuß zu erreichen ist. Nur per Boot gelangen Sie auf die Île Bonaventure. Die Insel ist unbewohnt, wenn man von den rund 250 000 Seevögeln absieht, die hier ein wahres Paradies gefunden haben.
Im Ort beginnt hinter der Kirche die Schotterstraße Chemin du Mont Sainte-Anne, die Sie hinauf auf den 340 m hohen Mont Sainte-Anne bringt. Für Fotografen und Naturliebhaber ein Muss!
Ein kleiner Fußweg führt von der Straße zu einem versteckten, spirituellen Ort, der Grotte in einer Felsnische mit Madonna-Skulptur und kleinem Wasserfall.
14. Tag: Percé - Riviere-du-Loup 615 km
Für die Rückfahrt nach Riviere-du-Loup haben Sie verschiedene Möglichkeiten: Sie können von Percé noch ein Stück weiter Richtung Norden nach Gaspé fahren. Auf der Route 198 genießen Sie die abwechslungsreiche Landschaft des Landesinneren, bis Sie bei L'Anse-Pleureuse ans Nordufer der Halbinsel gelangen.
Eine andere Tour wäre die Fahrt im Süden bis New Richmond und von hier aus auf der einzigen Straße, die die Halbinsel vollständig überquert, die Route 299. Auf dieser Strecke haben Sie die Gelegenheit, den Parc National de la Gaspésie zu besuchen.
Übernachtung in Riviere-du-Loup
15. Tag: Riviere-du-Loup - Montréal 435 km
Sie fahren heute durch die Landschaft Bas Saint-Laurent, ein Stück geschichtsträchtiges Französisch-Kanada. An der Küstenstraße 132 liegen die schönsten Orte wie z.B. Saint-Jean-Port-Joli, das die Holzschnitzer-Hauptstadt der Provinz ist. In zahlreichen Ateliers und Galerien können Sie die hiesige Schnitzkunst bewundern. Lohnenswert ist eine Rast auch in Montmagny, einem der ältesten Orte am Südufer des St. Lawrence.
Über Longueuil gelangen Sie nach Montréal. "La Belle" - die Schöne, wie die Metropole liebevoll genannt wird, ist nach Paris die zweitgrößte französischsprachige Stadt der Welt. Die Silhoutte wird geprägt von neogotischen Kirchen, modernen Hochhäusern und viktorianischen Gebäuden. Montréal ist ein internationales Kulturzentrum. Es finden neben den vielen Veranstaltungen wie Theater, Ballett und Konzerten das ganze Jahr über interessante Festivals statt; besonders empfehlen wir für Ende Juli das Humorfestival "Just for Laughs" mit Gauklern und Komödianten im ganzen Stadtgebiet.
Für einen ersten Rundgang bieten sich besonders die Stadtteile Chinatown und das wunderschöne Quartier Latin an. In der Rue St.-Denis findet man die bunten, viktorianisch geprägten Häuschen mit den eisernen Treppenaufgängen. Lassen Sie den Tag doch in einem der Restaurants ausklingen. Viele, meist Italiener und Inder, haben hier keine Schanklizenz, so dass Sie hier Ihre Flasche Wein zum Essen mitbringen können.
Übernachtung in Montréal
16. Tag: Montréal
Savoir Vivre und American way of life verschmelzen in Montréal miteinander. Es ist schwierig, als Besucher in der ungewöhnlichen Stadt ein Zentrum auszumachen. Von Downtown aus erreichen Sie fast alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß. Die Altstadt, Vieux-Montréal, ist ein interessanter Mix unterschiedlicher Baustile: französische Kolonialbauten, viktorianische Gebäude, amerikanischer Art Déco sowie moderne Wohnkomplexe wechseln sich hier ab. Der alte Exerzierplatz Place d'Armes war im 17. Jahrhundert oft Schauplatz von Schlachten zwischen Siedlern und Irokesen. In der Mitte des Platzes sehen Sie ein Monument des Stadtgründers Paul de Maisonneuve. Die Basilique Notre Dame ist ein katholisches Gotteshaus im neogotischen Stil mit einem bemerkenswerten Innenraum. Der irische Architekt James O'Donnell ließ sich von der Sainte-Chapelle in Paris inspirieren. Die Innenausstattung aus edlem dunklen Holz wurde erst gegen 1880 beendet. Besonders hübsch ist der mit Sternen übersäte, gemalte Nachthimmel an der Decke. Auch die Fenster im Altarraum sind nur Illusion. Zu sehr blendete das Sonnenlicht ursprünglich den Besucher, so dass man sich für Malerei auf Holz entschied.
Montréal besitzt auch eine unterirdische Stadt, die Ville Souterraine. Wunderbar für ausgedehnte Shopping-Touren!
17. Tag: Montréal - Toronto, 550 km
Genießen Sie heute noch einmal die schöne Fahrt über den Macdonald Cartier Freeway zurück zum Lake Ontario.
In Toronto lassen Sie Ihre Reise ausklingen und übernachten hier noch ein letztes Mal.
18. Tag: Toronto
Vom Pearson International Airport startet heute Ihr Rückflug nach Deutschland.
Änderungen im Reiseverlauf vorbehalten.
- 17 Übernachtungen in Hotels der gebuchten
Kategorie – alle mit WC / Bad oder Dusche
- Tag 3 einstündige 1000 Islands Kreuzfahrt
- Compact Mietwagen für 15 Tage inkl. freie Meilen und Steuern, 2 Fahrer, 1. Tankfüllung frei
- Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung
- Zusatzhaftpflichtversicherung über 1.700.000 €uro
- Ihr persönliches Jonview Canada Informations-
Paket inkl. sämtlichen Hotelvouchern, Karten,
Streckenhinweisen, Ausflugsempfehlungen und
Hinweisen auf Sehenswürdigkeiten
- alle Provinz- und Staatssteuern ( abzüglich
Tour Paket Nachlass)
10. Tag: Saint-Siméon - Rivière-du-Loup
Dauer: 1 Stunde 5 Minuten
Preis: CA$ 18,- pro zusätzliche Person
Tägliche Abfahrt vom 01. Mai bis 03. Oktober 2010 möglich
Hotelklasse Standard (T)
Mittelklassehotels
Doppelzimmer €uro 1.281,-
Einzelzimmer €uro 2.511,-
Dreierbelegung1) €uro 943,-
Viererbelegung1) €uro 763,-
1 Wagen, 4 Personen
2 Doppelzimmer €uro 1.112,-
Hotelklasse Economy (E)
Touristenklassehotels
Doppelzimmer €uro 1.202,-
Einzelzimmer €uro 2.363,-
Dreierbelegung1) €uro 885,-
Viererbelegung1) €uro 723,-
2 Doppelzimmer €uro 1.067,-
Kinder bis 12 Jahre €uro 30,-
1) Dreier- / Viererbelegung im Doppelzimmer
Hauptsaisonzuschlag für Mietwagen
vom 01.07. –31.08.2010 €uro 104,-
Einmaliger Aufpreis für Wagen mit größerer
Ausstattung
(vom 01.07.-31.08.2010 zzgl. Saisonzuschlag)
Midsize 4-türig €uro 60,-
Fullsize 4-türig €uro 128,-
Minivan / 4x4 €uro 274,-
Hotels der gehobenen Klasse oder Firstclass- bzw. Deluxe Hotels können gegen entsprechenden Aufpreis vielerorts gebucht werden.
Wir beraten Sie persönlich unter06173-940 455
Mo-Fr 9:00 - 13:00 und 15:00 bis 18:00Sa 10:00 - 13:00
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Abenteuerreisen und Trekking
Mittwoch, 15-10-08 15:26
K.M :
Wir sind in 23 Tagen 4525 km gefahren, hatten das Meer, Nationalparks, Seen, interessante Städte, viel Spektakuläres! Eine tolle Reise! Schön, dass wir das alles erleben konnten.
mehr dazu
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