Heritage Trail 2017

Heritage Trail 2017

Auf dieser Reise werden ungefähr 2000 km mit dem Mietwagen zurückgelegt. In den Provinzen Ontario und Québec werden Sie verzaubert von den vier großen Metropolen Ost-Kanadas: Toronto, Montréal, Québec-City und Ottawa. Zwischen Lake Ontario und St. Lawrence River begegnen Sie lebendiger Geschichte und sensationeller Natur. Und zum guten Schluß lassen die Niagara-Fälle Ihnen den Atem stocken.

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1. Tag Ankunft in Toronto

Sie kommen auf dem Pearson International Airport in Toronto an und fahren individuell zu Ihrem zentral gelegenen Hotel. Dort erhalten Sie beim Einchecken Ihr Jonview Roadbook. Der restliche Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Ontarios Hauptstadt wird sehr oft mit New York City verglichen. Die größte Stadt Kanadas mit Ihren 2,3 Millionen Einwohnern und einer unübertroffenen Skyline am Nordufer des Lake Ontario besitzt eine bedeutende Kulturszene. Toronto gilt nach New York und London als drittwichtigste Theaterstadt der englischsprachigen Welt. Es gibt hier mehr als 50 Theater und Konzerthallen und zahlreiche Festivals. Insgesamt leben in Toronto 180 Kulturen absolut ohne Problem miteinander. Rund um das Stadtzentrum erstrecken sich die ethnischen Viertel Chinatown und Little Italy, in welchem mehr Italiener außerhalb ihrer Heimat leben, als sonst irgendwo auf der Welt. Für den Abend empfiehlt sich ein kleiner Ausflug ins nördliche Stadtviertel Yorkville. In den 1970er Jahren lebten hier die „Blumenkinder“, heute sind die vielen viktorianischen Villen schön restauriert und beherbergen Antiquitätenläden, Cafés und sehr gute Restaurants. Zwei Übernachtungen in Toronto Hotel Economy: Holiday Inn Toronto oder Bond Place Hotel Toronto Hotel Standard: Chelsea Hotel oder Courtyard by Marriott Hotel Superior: Westin Harbour Castle oder Sheraton Centre Hotel

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2. Tag Toronto

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Metropole gehören auch die vielen Museen. Das naturwissenschaftliche und kunsthistorische Royal Ontario Museum besitzt eine der größten Sammlungen chinesischer Kunstwerke außerhalb Chinas,
eine Ausstellung über die amerikanischen Ureinwohner sowie viele gut erhaltene Dinosaurierskelette. Das Bata Shoe Museum an der Bloor Street hat die Form einer Schuhschachtel und dokumentiert die Geschichte der Fußbekleidung. Torontos faszinierender Mix multikultureller Nachbarschaften können Sie auch in der Danforth Avenue, der wirtschaftlichen Hauptader der großen griechischen Gemeinde, erleben. An der Dundas Street, östlich von Little Italy, siedelte sich die portugiesische Gemeinde an. Wenn Sie Lust auf eine Shopping-Tour haben besuchen Sie die außergewöhnliche Underground City. Auf insgesamt 11 Kilometern sind die Bürohochhäuser im Stadtzentrum durch unterirdische Ladenpassagen miteinander verbunden. 2 Kilometer westlich vom CN Tower wurden um den Lake Ontario 3 künstliche Inseln angelegt und zu einem riesigen Vergnügungspark, den Ontario Place, ausgebaut. Übernachtung in Toronto

Aktivität: In Toronto stehen die 7 höchsten Gebäude Kanadas, darunter der First Canadian Place mit 72 Stockwerken auf 290 m Höhe. Besichtigen Sie heute den CN Tower, das Wahrzeichen von Toronto. Mit 553,35 m Höhe ist der 1976 erbaute Fernsehturm der höchste freistehende Turm der Welt. In 335 m Höhe befindet sich der siebengeschossige Korb (Skypod) mit dem größten Drehrestaurant weltweit. Von der Aussichtsplattform auf selber Höhe wird Ihnen an klaren Tagen eine Aussicht bis zu den Niagara-Fällen geboten. Auf der „Glass Platform“ können Sie über einen gläsernen Boden laufen, und in gläsernen Außenkabinen eines Liftes gelangen Sie zum Space Deck in 477 m Höhe. Interessant ist auch ein Besuch des Multimedia Zentrums am Fuß des Turmes.

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3. Tag Toronto – Kingston 260 km

Nach der Übernahme des Mietwagens verlassen Sie morgens über den Highway 401 die Stadt. Nach 50 km erreichen Sie Oshawa, ein Zentrum der kanadischen Automobilindustrie. Eine beachtliche Sammlung von Oldtimern aus den Jahren zwischen 1898 und 1930 ist im Automotive Museum zu bestaunen. Ein hübsches Städtchen ist Port Hope in der Nähe von Cobourg. 150 Häuser im viktorianischen Stil gelten hier als „historical building“. Besonders schön: die Walton Street. Ideal für eine Erholung auf Ihrer Tour ist der Presqu’ile Provincial Park. Über 300 Vogelarten leben in dem Gebiet. Und auf einer Halbinsel, die in den Lake Ontario hineinragt, lädt ein Sandstrand zum Spazieren ein. Kingston besitzt die, so heißt es, schönste Altstadt Ontarios. Am Confederation Square, dem Zentrum der kleinen Universitätstadt, befindet sich die Touristeninformation; und am nahegelegenen Schiffanleger starten die Boote zu Trips durch die 1000 Islands. Tatsächlich sind es mindestens 1700 Inselchen, die verstreut im St. Lawrence River liegen. Besuchen Sie auch Kingston’s bedeutende Sehenswürdigkeit Fort Henry. Die zwischen 1812 und 1837 erbaute erste Festung Upper Canadas bietet heute als Museum „lebendige Geschichte“. Übernachtung in Kingston Hotel Economy: Kingston Hotel oder Thriftlodge Kingston oder Comfort Inn Midtown Hotel Standard: Comfort Inn Midtown Kingston oder Ambassador Resort Hotel oder Holiday Inn Express Hotel Superior: Four Points Sheraton Hotel oder Delta Kingston Waterfront Hotel

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4. Tag Kingston – Montréal 290 km

Zwischen Kingston und Brockville liegt der St. Lawrence Islands National Park, einer der kleinsten Nationalparks in Kanada. In Mallorytown Landing befindet sich das Besucherzentrum auf einer mit dem Auto zugänglichen Landbasis. Auf den 21 Inseln des Parks, welche im St. Lawrence verteilt liegen, findet man Pflanzen und Tiere aus ganz unterschiedlichen Klimazonen. Als 1959 der St. Lawrence Seaway eröffnet wurde, mussten einige Siedlungen zwischen Cornwall und Iroquois aufgrund der Fluten umgelagert werden; darunter auch Morrisburg. 11 km nordöstlich davon sollten Sie unbedingt das Upper Canada Village besuchen. Das Freilichtmuseum wurde zum Teil aus alten Baussubstanzen, auch aus Morrisburg, errichtet. Das original rekonstruierte Dorf versetzt den Besucher in das Jahr 1860 zurück. Mit Pferdekutschen können Sie Rundfahrten machen und Handwerkern bei der Arbeit
zuschauen. Direkt aus der „guten alten Zeit“ zurück, erreichen Sie Cornwall, Ontarios östlichste Stadt. Zwei riesige Kraftwerke am 985 m langen Robert Moses – Robert H. Saunders Power Dam erzeugen hier Strom. In der Mitte des Damms markiert eine Flagge die U.S.-kanadische Grenze. Und hinter Cornwall gelangen Sie über die Provinzgrenze in das französisch-sprachige Québec. Der Mont-Royal begrüßt Sie in der Metropole Montréal. Der 233 m hohe Hausberg ragt über die Skyline hinaus und bietet eine perfekte Panoramaaussicht über die Umgebung und den St. Lawrence. Zwei Übernachtungen in Montréal Hotel Economy: Lord Berri Montreal oder Les Suites Labelle Hotel Standard: Le Nouvel Hotel & Spa oder Hotel Berri Montreal oder Hotel Fabourg Superior: Marriott Chateau Champlain oder Le Saint Martin Hotel Particulier Centre Ville

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5. Tag Montréal

Québec ist die größte der kanadischen Provinzen, so groß wie Deutschland, Frankreich, Spanien und Portugal zusammen ( 1,5 Millionen km2 )! Die „Belle Province“ hat sich Ihren Anspruch auf eine eigenständige Kultur auf Ihre Provinzflagge geschrieben: auf blauem Grund steht ein weißes Kreuz für die christliche Nation und 4 weiße Lilien stehen für die französische Monarchie. Auf den Autoschildern liest man „Je me souviens“ – „Ich erinnere mich“. Die Franko-Kanadier wollen Ihre Wurzeln nicht vergessen. Savoir Vivre und American way of life verschmelzen hier miteinander. Es ist schwierig, als Besucher in der ungewöhnlichen Stadt ein Zentrum auszumachen. Von Downtown aus erreichen Sie fast alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß. Die Altstadt, Vieux-Montréal, ist ein interessanter Mix unterschiedlicher Baustile: französische Kolonialbauten, viktorianische Gebäude, amerikanischer Art Déco sowie moderne Wohnkomplexe wechseln sich hier ab. Der alte Exerzierplatz Place d’Armes war im 17. Jahrhundert oft Schauplatz von Schlachten zwischen Siedlern und Irokesen. In der Mitte des Platzes sehen Sie ein Monument des Stadtgründers Paul de Maisonneuve. Die Basilique Notre Dame ist ein katholisches Gotteshaus im neogotischen Stil mit einem bemerkenswerten Innenraum. Der irische Architekt James O’Donnell ließ sich von der Sainte-Chapelle in Paris inspirieren. Die Innenausstattung aus edlem dunklen Holz wurde erst gegen 1880 beendet. Besonders hübsch ist der mit Sternen übersäte Nachthimmel auf Holz gemalt. Auch die Fenster im Altarraum sind nur Illusion. Zu sehr blendete das Sonnenlicht ursprünglich den Besucher, so dass man sich für Malerei auf Holz entschied. Montréal besitzt auch eine unterirdische Stadt, die Ville Souterraine. Bei schlechtem Wetter können Sie ganz bequem von Geschäft zu Geschäft schlendern. Interessante Stadtteile sind auch Chinatown und das wunderschöne Quartier Latin. In der Rue St.-Denis findet man die bunten, viktorianisch geprägten Häuschen mit den eisernen Treppenaufgängen. Lassen Sie den Tag doch in einem der Restaurants ausklingen, Viele, meist Italiener und Inder, haben hier keine Schanklizenz, so dass Sie hier Ihre Flasche Wein zum Essen mitbringen können. Übernachtung in Montréal

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6. Tag Montréal – Québec City 250 km

Sie verlassen am Morgen Montréal. Nördlich der Innenstadt kommen Sie noch am Parc Olympique vorbei. Das benachbarte Umweltmuseum Biodôme ist einen Besuch wert. 4 verschiedene Ökosysteme mit Flora und Fauna und ein riesiger Wassertank, der die marine Lebenswelt des St.-Lorenz-Stroms zeigt, faszinieren Groß und Klein. Nun können Sie entscheiden, ob Sie der Route 40 am Nordufer oder der Route 20 am Südufer des St. Lawrence Richtung Québec City folgen. Etwa auf halber Strecke erreichen Sie am Nordufer des Stroms Trois-Rivières. Ursprünglich 1634 als Pelzhandelsposten gegründet, zählt die Stadt etwa 50000 Einwohner und ist bis heute weltweit führend in der Produktion von Zeitungspapier. Einige erhaltene Gebäude aus der frühen Zeit sind in der Altstadt, Vieux-Trois-Rivières, schön restauriert, wie z.B. die Maison de Tonnancour oder das Ursulinenkloster aus dem Jahr 1697, welches heute eine Privatschule ist. 30 km weiter nördlich liegt die Industriestadt Shawinigan. Interessant ist die Tatsache, dass die kleine Stadt, liebevoll „Electric City“ genannt, den Strom für Montréal liefert. Im Themenpark Cité de l’Energie zeigt eine Ausstellung die Industrialisierung Kanadas,
ebenso können Sie 2 historische Wasserkraftwerke besichtigen. Hoch auf dem Felsen Cap Diamant über dem St. Lawrence River thront Québec City, die Hauptstadt der größten kanadischen Provinz und älteste Stadt Nordamerikas. Die befestigte Altstadt bietet einen grandiosen Blick auf die schmalste Stelle des Flusses, der im weiteren Verlauf zum größten Zufluss des Atlantischen Ozeans im Osten Amerikas wird. Zwei Übernachtungen in Québec City Hotel Economy: Quality Suites Quebec oder Hotel Ambassadeur Hotel Standard: Hotel Clarion Quebec oder Auberge Hotel Superior: Delta Quebec oder Le Concorde

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7. Tag Québec City

Heute haben Sie Zeit, sich in diese wunderschöne Stadt zu verlieben. Kopfsteinpflaster, Stadttore, enge Gassen und die einzige Stadtmauer nördlich von Mexiko bestimmen das Stadtbild. 1985 verlieh die UNESCO dem historischen Zentrum den begehrten Titel „UNESCO-Weltkulturerbe“. Sie können eine 2-stündige Stadtrundfahrt durch das historische und moderne Québec unternehmen, auf der Sie das Quartier Latin, die Grünzone Plaines d’Abraham, die Festung La Citadelle und andere interessante Punkte sehen. Alle Sehenswürdigkeiten sind aber auch zu Fuß gut erreichbar. Hoch über der Stadt thront das berühmteste Gebäude der Stadt, das Hotel Château Frontenac. Das 1893 erbaute Haus erinnert an mittelalterliche englische Schlösser. In der Lobby können Sie eine Fotoausstellung zur Baugeschichte betrachten. Die Altstadt gliedert sich in die Oberstadt (Hauteville) und die Unterstadt (Basseville). In der Oberstadt haben Sie auf der Terrasse Dufferin einen schönen Ausblick auf das Panorama des Vieux-Port. Die sternförmige Festung „La Citadelle“, 1750 als erste Bastion der Franzosen erbaut, umfaßt 10 Bauwerke auf dem Felsen des Cap Diamant und ist die größte Wehranlage Nordamerikas. Heute ist hier das Royal 22nd Regiment der kanadischen Armee stationiert. Zwischen den kleinen Geschäften und Cafés findet sich in der Nähe des Château Frontenac das kleine Musée d’Art Inuit Brousseau, welches die Geschichte und Kunst der Inuit dokumentiert. Die Unterstadt ist am besten über die Break-Neck-Treppen (Genickbruchtreppe) zu Fuß oder mit dem Funiculaire, einer Zahnradbahn, hinunter zur Rue du Petit Champlain zu erreichen. Die Gasse ist ein wahrer Besuchermagnet mit seinen hochwertigen Galerien und Kunsthandwerksläden.. In der Nähe des Place Royal mit der Kirche Notre-Dame-des-Victoires verblüffen zwei bemalte Häuserfronten den Betrachter; ein Motiv ist das „Fresque des Québécois“. In einem der besten Restaurants der Stadt im Quartier Petit Champlain, dem „Le Marie Clarisse“, können Sie den Tag ausklingen lassen. Übernachtung in Québec City

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8. Tag Québec City – Ottawa 460 km

Folgen Sie heute dem Highway 132 entlang des Südufers des St. Lawrence Rivers und genießen Sie vor allem die schöne Aussicht auf den Fluß. Es folgen einige kleinere Orte aufeinander, in denen Sie den ein oder anderen Halt einplanen können. In Lotbinière ist die St-Louis-de-Lotbinière Church eine echte Sehenswürdigkeit. Die 1818 erbaute Kirche ist eines der am reichsten ausgestatteten Gotteshäuser der Provinz. Bei Boucherville trifft die Straße auf den Highway 20 und Sie werden nach Montréal geleitet. Auf dem Highway 40 gelangen Sie nach Rigaud. Die kleine Stadt besitzt einen Schrein der Heiligen Jungfrau, welcher nach dem Vorbild in Lourdes in den Mont Rigaud gehauen wurde. Außerdem können Sie in der Sucrerie de la Montagne ausgezeichnet essen. In solchen „cabanes á sucre“ oder „Sugar Shacks“ können Sie die spezielle Kunst der Ahornsirupproduktion, welche die europäischen Einwanderer von den Ureinwohnern übernahmen, kennenlernen und traditionelle Gerichte genießen. Nach Rigaud fahren Sie in die Provinz Ontario und erreichen bald Ihr Tagesziel Ottawa. 1857 entschied Queen Victoria, die Stadt zur kanadischen Hauptstadt zu machen. Heute abend können Sie noch das schön restaurierte Viertel um den Byward Market besuchen und dort in einem der zahlreichen Restaurants zu Abend essen. Zwei Übernachtungen in Ottawa Hotel Economy: Travelodge Ottawa East oder Capital Hill Hotel & Suites Ottawa Hotel Standard: Lord Elgin oder Radisson Hotel Parliament Hill Superior: Delta Ottawa City Centre

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9. Tag Ottawa

Ottawa spiegelt die unterschiedlichen Facetten und Einwohner ganz Kanadas wider. Modernes trifft auf Historie, man spürt englische und französische Einflüsse gleichermaßen. Sie können auch diese Stadt gut zu Fuß erkunden oder eine 2-stündige Rundfahrt unternehmen. Auf dem Parliament Hill an einem Steilufer über dem Ottawa River erhebt sich eine Gruppe neogotischer Gebäude mit Kupferdächern – die Parliament Buildings. Das Parlament kann besichtigt werden, seien Sie aber auf jeden Fall bei einer prächtigen Wachablösung am Morgen oder dem „Reflections of Canada“, einem symphonischen Licht- und Klangspektakel, abends dabei. Unterhalb des Parliament Hill liegt das Banken- und Geschäftsviertel. Hier können Sie wunderbar bummeln, genauso wie im Viertel rund um den Byward Market. Hier und auch an zahlreichen Ständen am Rideau Canal, der sich durch die Stadt schlängelt, lockt eine typisch kanadische Leckerei, der „Beaver Tail“, ein süßes Schmalzgebäck in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Wenn Sie Ottawa im Frühling besuchen werden Sie von einem Meer aus Millionen Tulpen in Gärten und Parks begrüßt. Seit Ende des Zweiten Weltkrieges schenkt das niederländische Königshaus der Stadt jedes Jahr 20000 Tulpenzwiebeln als Dank dafür, dass Königin Juliana und ihre Familie hier freundliches Asyl im Krieg erhielt. Kulturell kommen Sie voll auf Ihre Kosten! Die National Gallery, ein funkelnder Glasbau mit Blick auf den Fluss, besitzt neben internationalen Werken die weltweit größte Sammlung kanadischer Kunst. Neben dem imposanten Château Laurier finden Sie in einem ehemaligen Eisenbahntunnel das Museum of Contemporary Photography. Es gibt kaum ein wichtiges Themengebiet, zu dem es nicht ein interessantes Museum in der Stadt gibt.. Mit dem Auto oder auch zu Fuß gelangen Sie über die Alexandra Bridge in Ottawas Schwesternstadt Hull. Das Canadian Museum of Civilization beantwortet all Ihre Fragen zur Geschichte und Besiedlung Kanadas. Beeindruckend sind zu Beginn des Rundgangs die 6 Holzhäuser und Totempfähle der Westküsten-Indianer. Und in Hull können Sie dem Rideau River zuschauen, wie er sich als Wasserfall in den Ottawa River stürzt. Übernachtung in Ottawa

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10. Tag Ottawa – Huntsville 350 km

Über den Trans-Canada Highway 417/17 verlassen Sie heute die kanadische Hauptstadt und kommen im Tal des Ottawa River nach Renfrew. Etwas flussaufwärts ist es möglich, eine spannende Whitewater-Rafting-Tour zu unternehmen. Bei Eganville können Sie halten, um dort die Bonnechère Caves auf einer geführten Tour zu besichtigen. Whitney ist schon das Eingangstor zum Algonquin Provincial Park. Über 7600 km2 erstreckt sich das bewaldete Hügelland zwischen Georgian Bay und Ottawa River. Der frühe Herbst ist hier in seiner Farbenpracht unerreicht. Der feuerrot gefärbte Ahorn mischt sich mit gelben Espen, Lärchen und Eichen zu einem wunderschönen Bild. Auf dem Parkway Corridor (Highway 60) können Sie durch den Südteil des Parkes mit dem Auto fahren. Im Algonquin Logging Museum wird Holzfällerei und Holztransport dokumentiert und auf einem 1,3 km langen Pfad können Sie einzelne Blockhütten und andere Einrichtungen besichtigen. Nach Ihrem Ausflug in die Natur gelangen Sie über den Highway 60 nach Huntsville. Übernachtung in Huntsville Hotel Economy: Colonial Bay Motel Resort oder Hidden Valley Resort oder Comfort Inn Hotel Standard: Colonial Bay Motel Resort oder Hidden Valley Resort oder Best Western Plus Muskoka Hotel Superior: Deerhurst Resort oder Hidden Valley

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11. Huntsville

In der kleinen Stadt ist die größte Sehenswürdigkeit das Muskoka Pioneer Village, ein Freilichtmuseum im Stil der ersten Besiedlungszeit. Sie können einem Trapper zuhören, wie er alte Geschichten erzählt und bei Demonstrationen im Sägewerk und der Schmiede dabei sein. Huntsville liegt im Norden unweit des Muskoka Seengebietes, dem Lieblingsferienziel der Kanadier. Genießen Sie heute einfach einen Tag in freier Natur. In der Region der Muskoka Lakes gibt es vielfältige Sportmöglichkeiten z.B. Golf, Tennis, Reiten und natürlich Wassersport.
Oder erkunden Sie weiter den Algonquin Provincial Park nördlich der Stadt. Übernachtung in Huntsville

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12. Tag Huntsville – Niagara Falls 330 km

Richtung Süden fahrend erreichen Sie heute zuerst Gravenhurst, ein beliebtes Ferienzentrum an den Muskoka Lakes. Hier kann man mit dem ältesten noch in Betrieb befindlichen Dampfschiff Nordamerikas eine Tour durch die Seenlandschaft machen. Für ein Picknick können Sie bei Barrie im Spring Water Provincial Park halten. Für Ihre Weiterfahrt gibt es die Möglichkeit, über Toronto weiter über Oakville am Ufer des Lake Ontario zu fahren. Falls Sie sich für das Leben der Glaubensgemeinschaft der Mennoniten interessieren, planen Sie bei Ihrer Tagesroute den Besuch des „Mennonite Country“ nördlich von Kitchener ein. Die nach dem ehemalig katholischen Priester Menno Simons (1496-1561) benannten Mennoniten sind vorwiegend aus Deutschland eingewanderte sogenannte Wiedertäufer. Etwa 45000 Menschen dieser Glaubensrichtung leben in der Provinz Ontario. Sie pflegen einen einfachen Lebensstil, sind karitativ tätig und lehnen jegliche Gewalt ab. In der Doppelstadt Kitchener – Waterloo hat die Hälfte der Einwohner deutsche Vorfahren und im Oktober wird hier das (nach München) zweitgrößte Oktoberfest gefeiert. Elmira und Elora sind kleine Mennonitenstädtchen, auf dessen Märkten, wie im benachbarten St.Jacobs, Mennoniten ihre Erzeugnisse wie frisches Obst, Wurst, Brot und Kuchen anbieten. Ihr Tagesziel sind die Niagara Fälle. Machen Sie eine Fahrt mit der „Lady-of-the-Mist“-Flotte, deren Schiffe fast bis an die herabstürzenden Fluten tuckern. Ziehen Sie die Regenjacke an und gehen Sie an Bord für die Fahrt Ihres Lebens! Von den American Falls geht es vorbei an großen Felsformationen zur atemberaubenden Sicht auf die tosenden Horseshoe Fälle auf kanadischer Seite, wo aus 54 Metern Höhe pro Minute 155 Millionen Liter Wasser stürzen. Übernachtung in Niagara Falls Hotel Economy: Days Inn Lundy`s Lanel oder Days Inn Clifton Hill Hotel Standard: Crown Fallsview Plaza oder Hilton Niagara Falls Superior: Hilton Niagara Falls Cityview oder Doubletree Niagara

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13. Tag Niagara Falls – Toronto 130 km

Bevor Sie den Flughafen in Toronto anfahren, spazieren Sie am Morgen unbedingt noch durch Niagara-on-the-Lake; ein Städtchen wie im Bilderbuch. Auf der Queen Street finden Sie viele kleine Boutiquen, Lokale und Hotels im viktorianischen Stil. Besonders reizend ist die Museumsapotheke Niagara Apothecary, die Sie bei freiem Eintritt besichtigen können. Vom Pearson International Airport fliegen Sie dann wieder nach Deutschland zurück. Änderungen im Reiseverlauf vorbehalten.

OPTIONALES AUSFLUGPAKET
bei Buchung bitte mit angeben 01.05. – 11.10.

2. Tag: Toronto – Eintritt zum CN-Tower

7. Tag: Quebec City – 2-stündige Stadtrundfahrt

9. Tag: Ottawa – 2-stündige Entdeckungsreise der kanadischen Hauptstadt (on/off)

12. Tag: Niagara Falls – Fahrt mit der „Maid of the Mist“ unter die Fälle Erwachsene 23 CAD Kinder (bis 11 Jahre) 15 CAD

ENTHALTENE LEISTUNGEN
– 12 Übernachtungen in Hotels der gebuchten Kategorie

– alle mit WC / Bad oder Dusche

– Tag 4 einstündige 1000 Island Kreuzfahrt

– Compact Mietwagen für 11 Tage inkl. freie Meilen und Steuern, 2. Fahrer, 1. Tankfüllung frei

– Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung

– Zusatzhaftpflichtversicherung über 1.700.000,- Euro

– Ihr persönliches Jonview Canada Informations- Paket inkl. sämtlichen Hotelvouchern, Karten, Streckenhinweisen, Ausflugsempfehlungen und Hinweisen auf Sehenswürdigkeiten

– alle Provinz- und Staatssteuern ( abzüglich Tour Paket Nachlass)
NICHT ENTHALTENE LEISTUNGEN
– Flug nach / von Kanada – Flughafentransfer

– Mahlzeiten, Getränke sowie sämtliche persönliche Ausgaben sowie Eintrittsgelder

– Benzin

-Eintrittsgelder für die Parks

 

PREISE 2017

Preis pro Person in Euro ab:

in den Kategorien: Economy Standard Superior
Doppelzimmer 958,- 1.049,- 1.193,-
Einzelzimmer 1.889,- 2.090,- 2.375,-
Dreierbelegung 1) 677,- 768,- 894,-
Viererbelegung 1) 544,- 620,- 737,-

1) Dreier- / Viererbelegung im Doppelzimmer

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