Kanadas Rocky Mountains

20 Tage / 19 Nächte

Kanadas Rocky Mountains

20 Tage / 19 Nächte

Eine klassische Route durch die atemberaubende Landschaft der Provinzen British Columbia und Alberta. Von Vancouver ostwärts durch das fruchtbare Okanagan Tal und den Glacier Nationalpark zu den weltberühmten Urlaubsorten Banff und Jasper in den Rocky Mountains. Vorbei am Mount Robson, dem höchsten Gipfel in den Rockies, den Wells Gray Provinzpark und der Cariboo Region, nordwärts zur pazifischen Küste und Fahrt mit den BC-Ferries durch die Inside Passage nach Vancouver Island. Von Victoria, der Hauptstadt von B.C., mit der Fähre durch die lieblichen Gulf Islands zurück nach Vancouver.

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1. Tag Ankunft in Vancouver

Sie kommen am Vancouver International Airport an und fahren individuell zu Ihrem zentral gelegenen Hotel. Dort erhalten Sie beim Einchecken Ihr Jonview Roadbook. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. In der westlichsten Metropole Kanadas gibt es viel zu entdecken. Besuchen Sie z.B. den Stanley Park nordwestlich der Innenstadt. Dieser über 40 Hektar große Wald, in dem bis Ende des 19. Jahrhunderts noch ein Dorf der Squamish-Indianer lag, kann auf der 10,5 km langen Seawall Promenade am Wasser umrundet werden. Am Brockton Point am östlichen Ende der Halbinsel, auf der der Park liegt, können Sie die von Künstlern verschiedener Ureinwohnernationen geschnitzten Wappen-, Begräbnis- und Hauspfähle bewundern. Weiter finden Sie im Stanley Park das Vogelschutzgebiet Lost Lagoon, Rose Gardens, den Zoo und das Vancouver Aquarium. Oder entscheiden Sie sich für einen Bummel durch Gastown. Hier werden die Reste historischer Bausubstanz liebevoll gepflegt , und was neu gebaut wird, soll alt aussehen. Am Abend bietet sich ein Ausflug nach Granville Island unter der gleichnamigen Brücke über den False Creek an. In den Lagerhallen und Fabrikgebäuden entstanden nach der Stilllegung viele kleine Restaurants, Boutiquen und Shops.
Zwei Übernachtungen in Vancouver
Economy: Best Western Sands by the Sea oder Sandman Hotel Vancouver City Centre oder Executive Hotel Vintage Park
Standard: Coast Plaza Hotel oder Century Plaza Hotel & Spa oder Blue Horizon Hotel

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2. Tag Vancouver

Sie haben heute den ganzen Tag Zeit, eine der wohl schönsten Städte der Welt zu entdecken. Die Innenstadt liegt auf einer Halbinsel im Südwesten der Provinz. Die Umgebung bilden weite Buchten und die schneebedeckten Berge der Coast Mountains. Die Robson Street könnte Beginn Ihres Spaziergangs durch den alten Stadtkern sein. Sie ist eine der beliebtesten Flaniermeilen. Unweit der Straße finden Sie die Vancouver Art Gallery, wo u.a. eine große Sammlung der von der Kultur der Westküsten-Indianer inspirierten Malerin Emily Carr zu sehen ist. Außergewöhnlich ist das Kongreßzentrum Canada Place, an dessen Seiten Kreuzfahrtschiffe vor Anker gehen. Mit seiner modernen Dachkonstruktion erinnert das Gebäude an ein riesiges Segelschiff. Weitere Vorschläge von uns für einen erlebnisreichen Tag sind das MacMillan Planetarium und Chinatown (nach San Francisco die größte chinesische Gemeinschaft in Nordamerika).

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3. Tag Vancouver – Harrison Hot Springs 125 km

(Übernahme des Mietwagens und ostwärts auf dem Trans-Canada-Highway #1) In der National Historic Site Fort Langley wird zur Hauptreisezeit „living history“ geboten. Das Fort war die erste europäische Einrichtung im Fraser Valley, wurde ursprünglich als Teil des Handelsnetzwerkes der Hudson’s Bay Company errichtet. Weiter geht die Fahrt durch das untere Fraser Valley, wo etwa die Hälfte der Einwohner der Provinz British Columbia leben. In der letzten Eiszeit hat sich in der Talsohle Schlamm abgelagert, was dazu führte, dass hier die fruchtbarste Landwirtschaftsregion entstand. Abbotsford umfaßt 8 kleinere Städte mit insgesamt 84 Kirchen (die meisten in ganz B.C.). Hier werden jährlich unglaubliche 15,5 Millionen kg leckere Himbeeren geerntet. Am südlichen Ende des 70 km langen Harrison Lakes liegt Ihr heutiges Tagesziel, der malerische Heilkurort Harrison Springs. 2 Mineralwasserquellen wurden hier 1859 zufällig entdeckt, als ein Goldgräber aus seinem Kanu in den ungewöhnlich warmen See fiel. Genießen Sie ein erholsames Bad oder spazieren Sie am Sandstrand des Sees. Mit ein bisschen Glück findet man hier vielleicht Jade, Granat, Achat oder gar Gold.
Übernachtung in Harrison Hot Springs
Economy: Ramada Hotel oder Hotel Harrison Hot Springs oder Harrison Beach Hotel
Standard: Ramada Hotel oder Hotel Harrison Hot Springs oder Harrison Hot Springs Hotel

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4. Tag Harrison Hot Springs – Penticton 290 km

Ein erster kleiner Abstecher kann Sie heute in den Sasquatch Provincial Park mit seinen 4 Seen und bis zu 1500 m hohen Bergen führen. Ein merkwürdiges Wesen, der „Bigfoot“ Sasquatch, soll hier herumstreunern. Auch das gemütliche Städtchen Hope ist eine Gründung der Pelzhändler der Hudson’s Bay Company. 1848 hatten diese die „Hoffnung“, eine gute Route uns Landesinnere zu finden. Hollywood wählte den schönen Urlaubsort 1981 für die Dreharbeiten zu „Rambo“ aus, worauf die Hopianer heute noch stolz sind. Nachdem Sie den 1350 m hohen Allison-Paß im Manning Provincial Park überquert haben, gelangen Sie nach Princeton. Bis 1950 wurden hier im Bergwerk im Copper Mountain Gold, Silber und Kupfer abgebaut. Die restaurierten Westernfassaden des Ortskerns machen einen Spaziergang zu etwas Besonderem. Das nahe gelegen Granite City wird seit einiger Zeit als „ghost town“ vermarktet. Bestimmt ein toller Ort für originelle Fotos! Fahren Sie weiter durch die wunderschöne Berglandschaft des Okanagan Valley, dem „Obstkorb“ Kanadas. Bei künstlicher Bewässerung gedeihen auf den fruchtbaren Böden Kirschen, Äpfel, Pfirsische Aprikosen und Weintrauben. Ihren heutigen Zielort nannten die nomadischen Salish-Indianer „pen-tak-tin“: Ort, an dem ich immer bleiben möchte.
Übernachtung in Penticton
Economy: Sandman Hotel Penticton oder Days Inn Penticton
Standard: Penticton Lakeside Resort oder Ramada Inn & Suites

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5. Tag Penticton – Revelstoke 260 km

In der Nähe von Penticton liegt die Okanagan Game Farm in den Hügeln über dem Skaha Lake. Seit 1967 zeigt die Einrichtung etwa 130 meist bedrohte Tierarten (z.B. Dickhorn-Schafe, Schneeziegen, Nashörner, Bären und Wölfe). Das erste schöne Städtchen, das Sie heute passieren, ist Summerland. Hier befindet sich mit der Sumac Ridge Estate Winery eines der besten Weingüter von British Columbia. Bei Westbank lohnt sich, besonders mit Kindern, ein Besuch der Old Mac Donald’s Farm, einer Fantasiefarm mit Wasserrutsche, Reitpferden und Farmtieren. Seit 1958 verbindet die mit 140 m längste „schwimmende Brücke“ Kanadas, die Okanagan Lake Bridge, Westbank mit Kelowna. Und halten Sie die Augen offen! Nach einer alten indianischen Legende lebt im See das Monster Ogopogo, das, wie sein Name, von beiden Seiten gleich aussieht. Für die zweifelsfreie Dokumentation der Existenz von Ogopogo hat das lokale Fremdenverkehrsamt eine Prämie ausgesetzt. Kelowna ist mit 101000 Einwohnern die größte Stadt im Okanagan. Die Geschichte der Salish-Indianer können Sie im Kelowna Centennial Museum studieren. Ein paar Kilometer nördlich von Vernon ist das historische Gebäude der O’Keefe Ranch sehenswert. So, wie die Pionierranch mit Ranchhaus, Post, Kirche und Schmiede 1867 errichtet wurde, ist sie heute restauriert als Museumsdorf zu besichtigen. Für heute haben wir noch einen kulinarisch interessanten Tip für Sie: im kleinen Ort Armstrong wird in der Cheese Factory der berühmteste kanadische Käse, der Cheddar, hergestellt.
Übernachtung in Revelstoke
Economy: Sandman Inn Revelstoke oder Three Valley Lake Chateau
Standard: The Sutton Place Revelstoke oder Hillcrest Hotel

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6. Tag Revelstoke – Banff 280 km

Nehmen Sie sich am Morgen noch Zeit für einen Spaziergang durch Revelstoke. Die Stadt pflegt seine schöne viktorianische Architektur und besitzt ein repräsentatives Gerichtsgebäude mit Turm. Sensationell ist die Natur im Mount Revelstoke National Park. Unterwegs können Sie für kleine Wanderungen die Fahrt unterbrechen. Ein Holzsteg führt Sie z.B. auf einem 20 minütigen Rundgang durch den 1000 Jahre alten Zedernwald. Auf dem Trans-Canada Highway fahren Sie durch den Glacier National Park. Der Park ist „Bärenland“. Vielleicht ist es eine gute Idee, es den meisten Wanderern gleich zu tun, und kleine Glocken am Rucksack zu befestigen, um die Tiere zu warnen. Am Rogers Pass, den Sie überqueren, befindet sich das Besucherzentrum des Nationalparks. Ca. 80 km östlich von Revelstoke kommen Sie an ein Schild mit der Aufschrift „Time Zone“. Stellen Sie Ihre Uhr von Pacific Time auf Mountain Time um (eine Stunde vor). Die letzten Kilometer zum Banff National Park führen auch durch den Yoho National Park.
Zwei Übernachtungen in Banff
Economy: Spruce Grove Inn oder Banff Voyager Inn oder Inns of Banff
Standard: Banff International Hotel oder Mount Royal Hotel oder Banff Ptarmigan Inn

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7. Tag Banff National Park

Der Kurort Banff, das „Garmisch“ der Rockies, ist die einzige Siedlung im Park und mit 4 Millionen Besuchern jährlich das populärste Reiseziel Kanadas. Von hier aus können Sie mit einer Seilbahn auf den Sulphur Mountain fahren. Im Ort gibt es nette Einkaufsmöglichkeiten auf der Bear-, Wolf- und Caribou Street. In der „Cove & Basin National Historic Site“, einem restaurierten Badehaus von 1914, erfahren Sie alles über die Entdeckung der heißen Quellen. Und wie wäre es mit einem Bad in der wärmsten der 5 heißen Schwefelquellen des Sulphur Mountain in 1600 m Meereshöhe? Sehr interessant ist auch ein Besuch des Luxton Museum of the Plains Indian. Norman Luxton war ein Freund der Stoney-Indianer und mit einer Indianerin verheiratet.

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8. Tag Banff – Jasper 285 km

Der 1960 ausgebaute Icefields Parkway (Highway 93) ist eine ganz besonders schöne Ausflugsstraße und Kanadas berühmte Panoramaroute. Auf 230 km durchzieht die Straße die Nationalparks von Banff und Jasper in den Rocky Mountains. Bereits 60 km von Banff entfernt kommen Sie am Lake Louise vorbei. In der türkis schimmernden Wasserfläche spiegeln sich imposante Dreitausender, darunter auch der 3459 m hohe Mount Victoria, dessen Gletscher fast bis an den See heranreicht. Auf der Weiterfahrt kommen Sie zum Moraine Lake, welcher weniger besucht, aber durchaus genauso schön wie Lake Louise ist. Er liegt im Valley of the Ten Peaks. Die 10 vergletscherten Gipfel haben alle Höhen über 3000 m. Und der wunderschöne Moraine Lake begegnet Ihnen sicher noch öfter auf Ihrer Reise; nämlich auf der Rückseite des kanadischen 20 $ Scheines. 130 km vom Lake Louise entfernt stoßen Sie am Icefields Parkway auf das Columbia Icefield. Aussteigen lohnt sich! Sie können mit einem speziellen Bus, einem „Snowcoach“ mit besonders dicken Reifen, auf das größte zusammenhängende Eisfeld in den Rockies fahren.
Zwei Übernachtungen in Jasper
Economy: Marmot Lodge oder Lobstick Lodge
Standard: Lobstick Lodge oder Chateau Jasper

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9. Tag Jasper National Park

Jasper ist das kleinere und ruhigere Gegenstück zum quirligen Banff und liegt an einem alten Handelsweg der Indianer und Pelzhändler durch die Rockies. Hauptattraktion in der Umgebung ist das Maligne Valley. Auf dem Maligne Lake können Sie eine Bootstour unternehmen und als Höhepunkt die Spirit Island bestaunen – und sicher auch fotografieren! Denn das kleine grüne Inselchen ist eines der beliebtesten Postkartenmotive der kanadischen Rocky Mountains. Abenteuer pur verspricht eine Whitewater Rafting Tour auf dem Athabasca River. Oder erholen Sie sich doch bei einem 39 Grad heißen Thermalbad in den Miette Hot Springs.

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10. Tag Jasper – Wells Gray Park 345 km

Sie fahren weiter Richtung Westen durch den Mount Robson Provincial Park. Schnell erkennen Sie die massive Pyramide des Mount Robson. Mit einer Höhe von 3954 m ist er der höchste Gipfel der Rocky Mountains. Vom Visitor Centre aus haben Sie einen großartigen Ausblick auf den Berg, die Täler und tiefen Schluchten im Gebiet des Fraser River. Bei der Passage des Yellowhead Passes, einem der niedrigsten Pässe durch die Rockies und gleichzeitig Provinzgrenze zwischen B.C. und Alberta, stellen Sie Ihre Uhr bitte wieder eine Stunde zurück. Der Yellowhead Highway ist insgesamt fast 3000 km lang. Er ist die nördlichste Straßenverbindung an die kanadische Pazifikküste und hat den ungefähren Verlauf wie einst die Routen der Pelztierjäger und ersten Siedler. Clearwater ist mit seinen 6000 Einwohnern das Eingangstor zum Wells Gray Provincial Park. Die Lage am North Thompson River und die wilde Natur werden Sie begeistern!
Zwei Übernachtungen in Clearwater
Economy: Wells Gray Inn oder Trophy Mountain Buffalo Ranch oder Ace Western Motel
Standard: Helmcken Falls Lodge oder Wells Gray Guest Ranch oder Clearwater Lodge

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11. Tag Wells Gray Park

Dieser wunderschöne Provincial Park erstreckt sich über 5200 km2 im Norden der vergletscherten Cariboo Mountains. Die markanteste Erhebung ist der 2495 m hohe und von einer Eis- bzw. Schneemütze bedeckte Azure Mountain, ein Vulkan, der vor wenigen hundert Jahren das letzte Mal ausbrach. Sie haben heute den ganzen Tag Zeit, den Naturpark zu erkunden. Die vielen Wanderwege führen vorbei an romantischen Wasserfällen, Bergseen und, im Sommer, blühenden Wiesen. Sie können Kanu fahren, wandern oder einen Ausflug hoch zu Pferd machen. Wir empfehlen auch einen Besuch der Helmcken Falls, die mit 137 m zweimal so hoch sind, wie die Niagara-Fälle

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12. Tag Wells Gray Park – 100 Mile House 170 km

Vom Wells Gray Provincial Park fahren Sie heute durch die südliche Cariboo Region. Die Aussicht im Lakes Country mit hunderten von Seen ist sensationell! Der kleine Ort 100 Mile House wurde während der Zeit des Cariboo Gold Rush gegründet. 1862 wurde hier das „100 Mile Roadhouse“ eröffnet, eine Station für die Goldsucher, wo Verpflegung angeboten wurde und die Pferde der Postkutschen ausgewechselt wurden. Gereist wurde entlang der Cariboo Wagon Road, die in Lillooet beginnt. „100“ bezeichnete die ungefähre Entfernung in Meilen zum Ausgangspunkt.
Übernachtung in 100 Mile House
Economy: The New 108 Resort Inn oder Ramada Limited 100 Mile House
Standard: The New 108 Resort and Conference Center oder Hills Health Ranch

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13. Tag 100 Mile House – Prince George 325 km

Die Route folgt heute dem Fraser River in nördlicher Richtung. Benannt wurde der Fluß übrigens nach dem Abenteurer Simon Fraser, der ab 1808 den Flußlauf erkundete. Eine kleine Merkwürdigkeit bietet Soda Creek. Der hier verlaufende Bach sprudelt wie Mineralwasser, was vom Kalkkarbonat im Flußbett verursacht wird. Ein Zentrum der Holz-verarbeitenden Industrie ist Quesnel (ausgesprochen „Kwinell“). An die Zeit des Goldrausches in den Cariboo Mountains erinnern die im Juli stattfindenden Billy Barker Days in der Stadt. Einen Ausflug wert ist auch der kleine Ort Barkerville. 1862 durch den Goldrausch über Nacht entstanden, ist Barkerville die älteste Siedlung British Columbias. Im Museumsdorf mit 120 restaurierten Gebäuden können Sie „living history“ erleben. Ihr Ziel Prince George ist das wichtigste regionale Zentrum des Nordwestens von B.C.. Die Holzindustrie arbeitet hier so gewinnbringend, dass die Stadt in den 1970er Jahren in den Kreis der Kommunen mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen Kanadas aufstieg. Östlich des Stadtzentrums befindet sich die Fort George National Historic Site. Im Museum wird die Besiedlungsgeschichte der Region anschaulich dokumentiert.
Übernachtung in Prince George
Economy: Sandman Inn & Suites Prince George oder Ramada Hotel Downtown
Standard: Coast Inn of the North oder Ramada Hotel Downtown

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14.Tag Prince George – Smithers 375 km

Von Prince George setzt sich die Reise auf dem Yellowhead Highway fort. 62 km nördlich von Vanderhoof liegt die Fort St. James National Historic Site. 1806 von Pelzhändlern gegründet, stellt der alte Handelsposten die größte Ansammlung von originalen Holzhäusern in Kanada dar. Planen Sie doch einen Lunch- oder Coffee-Stop im Old Fort Café ein. Ebenfalls vom Forscher Simon Fraser wurde das Fort Fraser gegründet, welches heute im Beaumont Provinzpark liegt. Eine nächste kleine Siedlung am Highway ist Topley, von wo aus eine Straße zum 50 km weiter nördlich gelegenen Lake Babine führt. Der größte natürliche Süßwassersee der Provinz und seine Zuflüsse sind das wichtigste Laichgebiet für die Skeena-Lachse. Oder halten Sie 50 km südöstlich von Topley in Burns Lake. Es heißt, man kann hier Achate und Opale finden Ihr Tagesziel haben Sie mit Smithers erreicht. Die Lage ist traumhaft: Smithers liegt im fruchtbaren Bulkley Tal zu Füßen des 2576 m hohen Hudson Bay Mountain. Genießen Sie doch den Abend in freier Natur!
Übernachtung in Smithers
Economy: Sandman Inn Smithers oder Aspen Inn
Standard: Hudson Bay Lodge oder Aspen Inn

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15. Tag Smithers – Prince Rupert 350 km

Am Morgen geht es weiter durch das Skeena Valley. Der Skeena River diente schon den indianischen Ureinwohnern als wichtiger Verkehrsweg. Old Town ist ein Ort, der aus einer, schon im dritten vorchristlichen Jahrtausend benutzten, Indianersiedlung hervorgegangen ist. Die Reste der Siedlung sind unter der 76 m hohen Hängebrücke Hagwilget Bridge zu sehen. Bei Hazelton gibt es eine weitere Sehenswürdigkeit zu bestaunen: das Ksan Indian Village. Das Museumsdorf informiert eindrucksvoll über die Geschichte der Tsimshian-Indianer. Der Stamm der Gitksan war durch Handel mit dem Landesinneren relativ wohlhabend, so dass sich Malerei und Schnitzerei zu hoher Blüte entwickelten. 6 traditionelle Longhouses und zahlreiche geschnitzte und bemalte Totempfähle erzählen alte Geschichten. Holzschnitzern kann man in der benachbarten Werkstatt bei der Arbeit zuschauen. Das malerische Prince Rupert heißt Sie willkommen am Pazifischen Ozean. Die Stadt verdankt ihre Entstehung Charles M. Hayes, der die Gegend an der Mündung des Skeena auswählte, um hier am westlichen Endpunkt der zweiten kanadischen transkontinentalen Eisenbahnstrecke eine Hafenstadt zu bauen. An verschiedenen Plätzen in der Stadt stehen Kopien von Tsimshian- und Haida-Totempfählen. Und im Ortsteil Cow Bay am Hafen gibt es in den Restaurants den besten Fisch.
Übernachtung in Prince Rupert
Economy: Pacific Inn oder Hotel Prince Rupert
Standard: Prince Rupert Hotel oder Crest Hotel

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16. Tag Prince Rupert – Port Hardy 507 km (Seestrecke)

Ein wirklich einmaliger und aufregender Tag Ihrer Reise steht Ihnen heute bevor. Die Inside Passage verläuft über 1696 km vom Puget Sound im US-Staat Washington zwischen Festland und den unzähligen vorgelagerten Inseln bis nach Skagway in Alaska. Sie gehen mit Ihrem Wagen mindestens eine Stunde vor Abfahrt an Bord eines Kreuzfahrtschiffes der „B.C.Ferries“ und fahren in 15 Stunden das 507 km lange Teilstück der Passage bis nach Port Hardy. Nach einem ausgiebigen Frühstück an Deck werden Sie schon die erste Attraktion des Tages sehen: den Grenville Channel. Im 40 km langen Kanal, der von bis zu 1200 m hohen Bergen umschlossen ist, rücken die bewaldeten Ufer an der engsten Stelle auf 500 m zusammen. Ganz selten werden Sie Menschen an Land entdecken, dafür aber vielleicht Wale und Delphine und ganz sicher Seelöwen, Seehunde und Adler. In Bella Bella, dem einzigen größeren Ort an der Küste, legt das Schiff kurz an. Bella Bella werden die Bill Billa oder auch Haeeltzuk-Indianer genannt, welche hier früher ihre zentrale Ansiedlung hatten. Nach einem wahrscheinlich sensationellen Sonnenuntergang hinter den Bergen von Vancouver Island haben Sie Ihr Ziel erreicht.
Übernachtung in Port Hardy
Economy: Port Hardy Inn oder Airport Inn
Standard: Port Hardy Inn oder Airport Inn

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17. Tag Port Hardy – Campbell River 235 km

Port Hardy ist ein hübsch gelegener Ort an der Nordostspitze von Vancouver Island und die Forstwirtschaft ist der wichtigste Industriezweig im stark bewaldeten Terrain. Unternehmen Sie noch einen Spaziergang entlang der Hardy Bay, bevor Sie nach Alert Bay aufbrechen Die kleine Insel mit ihren 600 Einwohnern erreichen Sie mit einem Fährenservice. Die indianischen Bewohner leben im Fischerdorf und einem Reservat. Gottesdienste werden in der anglikanischen Kirche an der Uferstraße heute immer noch in der Sprache der Kwakiutl abgehalten. Sehenswert ist das U’Mista Cultural Centre. In der Nähe des Museums steht der mit 73 m höchste Totempfahl der Welt, welcher von 6 Alert Bay Indianern geschnitzt wurde. Die Stadt Campbell River nennt sich selbst „Salmon Capital of the World“. Schon die Indianer nutzten es aus, dass es an dieser Stelle 5 Lachszüge im Jahr gibt. Jedes Jahr im Juli findet ein großes Salmon Festival statt. Das Museum at Campbell River dokumentiert u.a. ein bedeutendes Ereignis, was sich hier im April 1958 ereignete. Ein gefährlicher Felsen in der Meerenge bei Seymour Narrows wurde mit 1400 Tonnen Sprengstoff gesprengt. Die wohl größte Nicht-nukleare Explosion wurde zu einer der ersten Live-Übertragungen im kanadischen Fernsehen.
Übernachtung in Campbell River
Economy: Best Western Plus Austrian Chalet oder Anchor Inn Campbell River
Standard: Best Western Plus Austrian Chalet oder Anchor Inn Campbell River

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18. Tag Campbell River – Victoria 265 km

Weiter im Inselinneren befindet sich der Strathcona Provincial Park. Der älteste Park in B.C. ist einen Abstecher wert: hier finden Sie den höchsten Wasserfall Kanadas, die Delta Falls mit einer Höhe von 440 m. Nanaimo, ca. 120 km vor Victoria gelegen, ist die zweitgrößte Stadt auf Vancouver Island. Sehr reizvoll ist ein Spaziergang entlang der Waterfront Promenade zur künstlichen Swy-A-Lana-Lagoon. Spielen Sie mit dem Gedanken, einmal einen Sprung an einem Bungee-Seil zu wagen? Vor den Toren der Stadt haben Sie Gelegenheit dazu. Im kleinen Städtchen Duncan stehen unzählige Totempfähle an den Straßen. Die Region ist die Heimat der Cowichan-Indianer, deren Geschichte im Cowichan Native Heritage Centre anschaulich präsentiert wird.
Zwei Übernachtungen in Victoria
Economy: Sandman Hotel & Suites Victoria oder Accent Inn
Standard: Coast Harbourside Hotel and Marina oder Best Western Plus Carlton Plaza Hotel oder Chateau Victoria Hotel & Suites

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19. Tag Victoria

Der letzte Tag in B.C. gehört ganz der Provinzhauptstadt Victoria. Das englisch anmutende Städtchen (75000 Einwohner) ist eine ruhige Verwaltungs-, Hochschul- und Wohnstadt und ein beliebter Erholungsort, welcher erst 1843 gegründet wurde. Das Stadtbild wird bestimmt von viktorianischer Architektur, gepflegten Parks, roten Doppeldeckerbussen und dem schönen Naturhafen. Das Zentrum der Stadt können Sie mühelos zu Fuß erkunden. Das Wahrzeichen Victorias ist das Empress Hotel. Direkt am Hafen gelegen wurde es 1908 eröffnet. Hier kann man, auch in Jeans und Turnschuhen, an einer englischen Teestunde teilnehmen. Ebenfalls an englische Tradition knüpft das Royal London Wax Museum im ehemaligen Hafenbahnhof der Canadian Pacific Railway an. Über 300 Nachbildungen berühmter Persönlichkeiten erwarten hier den Besucher. Sehenswert ist natürlich auch das Royal British Columbia Museum. Zum Museum gehört der dahinter liegende Thunderbild Park mit seinen kunstvoll geschnitzten Totempfählen der Haida-Indianer.

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20. Tag Victoria – Vancouver 70 km (Landstrecke)

20. Tag Victoria – Vancouver 70 km (Landstrecke)
Auf dem Weg zur Fähre laden Sie noch die berühmten Butchart Gardens zu einem Rundgang ein. Eine 1,5 stündige Fährüberfahrt bringt Sie von Swartz Bay wieder aufs kanadische Festland zurück.
Ende der Reise

Änderungen im Reiseverlauf vorbehalten.

Wichtige Information:
Ein Höhepunkt der Reise ist der Aufenthalt im Wells Gray Park. Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, daß die Unterbringung in dieser abseits gelegenen Gegend sehr einfach und rustikal ist und nicht mit dem Standard von Stadthotels verglichen werden kann. Da eine Reihe von Freizeitaktivitäten angeboten werden, wie z. B. Reiten, sollten Sie bequeme Kleidung mitnehmen.

Empfehlung:
Am Tag 18 können Sie statt direkt nach Victoria zu fahren, einen Abstecher nach Tofino, einem bezaubernden Fischerdorf am Pacific Rim Park unternehmen und eine Walbeobachtungstour unternehmen. Wir empfehlen zwei Übernachtungen in Tofino. (Nicht im Preis enthalten)

im Preis enthaltene Leistungen
– Unterbringung 19 Nächte in Hotels der gebuchten Kategorie im Zimmer mit WC/Bad oder Dusche
– Compact Mietwagen für 18 Tage inkl. freie Meilen und Steuern, 2. Fahrer, 1. Tankfüllung frei
– Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung
– Zusatzhaftpflichtversicherung über 1.700.00,-
– Inside Passage Fähre am 16. Tag für Auto und Passagiere
– Fähre Swartz Bay – Tsawwassen am 20. Tag
– Ihr persönliches Jonview Canada Informationspaket inkl. sämtlicher Hotelvoucher, Karten, Streckenhinweise, Ausflugsempfehlungen und Hinweise auf Sehenswürdigkeiten
– alle Provinz- und Staatssteuern (abzüglich Tour Paket Nachlass)

nicht im Preis enthaltene Leistungen
– Flug von / nach Kanada
– Flughafentransfer
– Eintrittsgelder zu den Nationalparks
– Mahlzeiten, Getränke, sämtliche persönliche Ausgaben sowie Eintrittsgelder
– Benzin

TERMINE 2015

vom 07. Mai bis 10. September
Ausserdem stehen folgende feste Abreisetermine zur Verfügung:
Mai 07*, 14*, 21*, 28, 30
Juni 01, 03, 05, 07, 09, 11, 13, 15, 17, 19, 21, 23, 25, 27, 29
Juli 01, 03, 05, 07, 09, 11, 13*, 15, 17, 19, 21, 23, 25, 27, 29
August 02, 04, 06, 08, 10, 12, 14, 16, 18, 20, 22, 24, 27*
September 03*, 10*

* Diese Abfahrten enthalten eine Übernachtung an Board – keine Übernachtung in Port Hardy am 16.Tag – reservierte Loungesitze während der Nachtfahrt für Economy-Gäste – Kabinen für Standard-Gäste.

 

Hauptsaisonzuschlag für Mietwagen
vom 01.07. – 31.08.2015 , Euro 190,-

Einmaliger Aufpreis für Wagen mit größerer Ausstattung auf Anfrage

Ausflugspaket

(bei Buchung bitte mit angeben)
(08.05.-15.09.) 2. Tag: Vancouver – Eintritt zur Capilano Hängebrücke und Park
7. Tag: Canmore – 1,5-stündige Bootstour auf dem Minnewanka See
8. Tag: 1,5-stündige Fahrt über den Atlabasca Gletscher
9. Tag: Jasper – 4-stündiger Ausflug zu den Heissen Quellen von Miette
19. Tag: Victoria – 3-stündige Walbeobachtungstour

Erwachsene : €uro 231,-
Kinder (0 – 12 Jahre): €uro 131,-

PREISE

Preis pro Person ab Calgary bis Vancouver oder umgekehrt in Euro:

Hotelklassifizierung:
Standard = Mittelklassehotels
Economy = Touristenklassehotels

Hotelklasse: Standard Economy
Doppelzimmer 2.022,- 1.828,-
Einzelzimmer 3.854,- 3.500,-
Dreierbelegung 1) 1.535,- 1.356,-
Viererbelegung 1) 1.293,- 1.174,-
1 Wagen, 4Pers. 2DZ 1.822,- 1.627,-

1) Dreier- / Viererbelegung im Doppelzimmer

Kinder bis 12 Jahre im Zimmer der Eltern ab €uro 111,-

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