Route des Voyageurs 2017

18 Tage / 17 Nächte

Route des Voyageurs 2017

18 Tage / 17 Nächte

Im 17. Jahrhundert machten sich junge, abenteuerlustige Männer auf den Wasserstraßen der Provinzen Québec und Onatrio auf den Weg, um mit den Indianern mit Pelzen zu handeln oder selbst zu jagen – die sogenannten Voyageurs. Wie die Courers de Bois (Waldläufer) zu Land, erarbeiteten sich diese Abenteuer mit dem Pelzhandel einen kleinen Reichtum. Folgen Sie diesen Routen und entdecken Sie die Vielfalt und den Reichtum von Upper und Lower Canada.

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1.Tag: Ankunft in Toronto

Sie kommen auf dem Pearson International Airport in Toronto an und fahren individuell zu Ihrem zentral gelegenen Hotel. Dort erhalten Sie beim Einchecken Ihr Jonview Roadbook. Der restliche Tag steht Ihnen zur freien Verfügung.
In der mit 2,3 Millionen Einwohnern größten Stadt Kanadas vereinen sich mühelos protestantische Ehtik und südländische Lebenslust. Über 170 verschiedene Kulturen leben in Toronto miteinander und feiern die unterschiedlichsten Festivals wie z.B. den karibischen Karneval im August oder den Caravan, ein kulinarisches Fest Ende Juni. Rund um das Zentrum erstrecken sich die ethischen Viertel Chinatown und Little Italy, in welchem mehr Italiener außerhalb ihrer Heimat leben, als sonst irgendwo auf der Welt. Hier finden Sie bestimmt ein hübsches Restaurant für den Abend. Oder Sie schlendern die Harbourfront entlang. Hier gibt es neben Läden und Kultur- und Kommuniktationszentren auch sehr gute Restaurants.
Übernachtung in Toronto im Best Western Primrose Hotel / Bond Place Hotel / Holiday Inn Express Downtown (E) bzw. im Holiday Inn Toronto Downtown Centre / Courtyard by Marriott (S).

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2. Tag: Toronto

Für einen Einkaufsbummel in Toronto haben wir einige Vorschläge für Sie. Die außergewöhnliche Underground City verbindet auf 11 Kilometern die Bürohochhäuser im Stadtzentrum durch unterirdische Ladenpassagen miteinander. Ebenso beeindruckend durch seine Größe und Architektur ist das Eaton Centre an der Younge Street. Im Geschäftsviertel Bloor Yorkville, das in den 1960er Jahren ein Zentrum der Protestbewegung war, finden Sie in nostalgischer Umgebung exquisite kleine Geschäfte und Galerien und auf der Cumberland Street den „The Guild Shop“ mit Kunsthandwerk von Künstlern aus der Provinz, auch der Indiander und Inuit.
Besuchen Sie auf jeden Fall den CN Tower, das Wahrzeichen Torontos. mit 553,35m Höhe ist der 1976 erbaute Fernsehturm der höchste freistehende Turm der Welt. In 335m Höhe befindet sich der siebengeschossige Korb (Skypod) mit dem größten Drehrestaurant weltweit. Von den Aussichtsplattformen auf selber Höhe wird Ihnen an klaren Tagen eine Aussicht bis zu den Niagarafällen geboten. Auf der „Glass Platform“ können Sie über einen gläsernen Boden laufen und in gläsernen Außenkabinen einens Liftes gelangen Sie bis zum Space Deck in 477 Höhe. Interessant ist auch ein Besuch des Multimedia Zentrums am Fuß des Turmes. Ein Ausflug zu den Niagara Fällen ist lohnenswert.
Übernachtung in Toronto in oben genannten Hotels wie an Tag 1.

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3. Tag: Toronto – Ottawa 400km

Nach Übernahme des Mietwagens fahren Sie am Ufer des Ontario Sees in Richtung Osten und erreichen bald das hübsche Städtchen Cobourg. Mitten im viktorianischen Zentrum an der Hauptstraße in unmittelbarer Nähe des Seestrandes können Sie ein Picknick im Victoria Park machen bevor Sie weiter nach Kingston fahren. Bei der Einfahrt in die Stadt sehen Sie die Mündung des Cataraqui River in den Lake Ontario – der Beginn des St. Lawrence River. Kingston war ab 1841 für 3 Jahre die Hauptstadt von Upper und Lower Canada. Daran erinnert die Größe der City Hall, die kostenfrei besichtigt werden kann. 30km östlich von Kingston beginnt das Gebiet der 1000 Islands; zählt man Sandbänke und Felsen mit, sind es fast 2000 kleine Inseln, die hier im St. Lawrence River liegen. Sie können eine Bootstour unternehmen, eine Autofahrt auf die Hill Island bietet Ihnen ebenso schöne Aussichten.
Beim Ausbau des St.-Lawrence-Seeweges mussten auch Teile des Stadt Morrisburg in eine größere Höhenlage versetzt werden. Einige Häuser aus dem 19. Jahrhundert sind im nahegelegenen Freilichtmuseum Upper Canada Village wieder aufgebaut worden. Auf dem Gelände begegnen Ihnen die Menschen in historischen Gewändern der Zeit um 1860. Sie können Schuhmachern, Tischlern und anderen Handwerkern bei der Arbeit zuschauen.
Ihr Tagesziel Ottawa liegt an der Grenze zur Provinz Quebec. Die Hauptstadt Kanadas bietet eine Reihe schöner Stadtparks, Alleen und viele Museen und historische Gebäude. Im Byward-Market-Viertel können Sie eines der vielen kleinen Restaurants für Ihr Dinner und einen gemütlichen Abend auswählen. Übernachtung in Ottawa im Capital Hill Hotel & Suites / Comfort Inn Downtown Ottawa / Quality Hotel Downtown Ottawa (E) bzw. im Lord Elgin Hotel / Radisson Hotel Downtown Ottawa / Novotel Ottawa (S)

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4. Tag: Ottawa – Mount-Tremblant 200km

Sie haben heute noch Zeit, Ottawa ausführlicher zu erkunden. Weithin sichtbar ist der neogotische Komplex der Regierungsgebäude auf dem Parliamant Hill. Jeden Morgen um 9:30 Uhr findet hier das Changing of the Guards – die Wachablösung – statt. Und mittags hören Sie vom Peace Tower das Glockenspiel des Londoner Big Ben mitten in Kanada. Der Rideau Canal, der sich in Nord-Süd-Richtung durch die Stadt zieht, ist umgeben von mehreren Parks.
Ottawa besitzt viele interessante und bedeutende Museen. Die National Gallery of Canada am Sussex Drive beeindruckt schon mit seiner Architektur als ein Kunstwerk aus Glas. Zwischen dem Parliamt Hill und einem weiteren Wahrzeichen der Stadt, dem Hotel Château Laurier, befindet sich der Schleusenpark des Rideau Canal. Die Schleusen werden hier für Sport- und Hausboote mit der Hand betrieben. Die Schiffe bewältigen so in etwa 2 Stunden 24 Meter Höhenunterschied. Ein interessantes Schauspiel!
Nachmittags fahren Sie weiter in die Laurentides, ein waldreiches Mittelgebierge, das den St. Lawrence River bis vor die Tore von Québec City begleitet. Der Parc du Mont Tremblant ist der älteste Provinzpark Québecs. Am Südwestrand wurde in den 1990er Jahren ein Zentrum für Ski- und Golftouristen ausgebaut.
Übernachtung im Hotel de Montagne Cap Tremblant / Les Suites Tremblant Plaza St Bernard (E) bzw. im Hotel de Montagne Cap Tremblant / Les Suites Tremblant Plaza St Bernard .

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5. Tag: Mont Tremblant

Erholen Sie sich heute in den Laurentides. Die Laurentinischen Berge, englisch Laurentians, bezeichnen die südlichen Ausläufer des Kanadischen Schildes. Im Winter zählt das Skigebiet um den 950m hohen Mont Tremblant zu den besten Wintersportgebieten Kanadas und ist absolut schneesicher. Im Sommer können Sie auf den vielen Seen Wassersport treiben oder einfach nur beim Baden entspannen. Im Parc du Mont Tremblant gibt es neben Kanurouten auch schöne Wanderwege. In dem riesigen Naturschutzgebiet liegen mehr als 500 Seen, und unter den 230 verschiedenen Vogel- und Tierarten sind auch die wichtigsten Vertreter der kanadischen Tierwelt – Elche, Bären, Hirsche, Biber – zu finden.
Übernachtung in Village du Mont Tremblant in oben genannten Hotels wie an Tag 4.

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6. Tag: Mont Tremblant – Québec City 360km

Schon nach kurzer Fahrzeit erreichen Sie am Morgen das kleine Städtchen Sainte-Agathe-des-Monts am Lac des Sable. Nehmen Sie sich Zeit für einen Spaziergang oder machen Sie eine Bootsfahrt auf dem See. So können Sie besonders gut die schöne viktorianische Architektur bewundern.
Auch der nächste kleine Ort auf Ihrer Tagesroute, Ste-Adèle, liegt an einem gleichnamigen See. Eine Besonderheit hier ist das Musée Village de Séraphin mit 20 rekonstruierten Häusern im Stil des 19. Jahrhunderts. Das Museumsdorf erzählt die Geschichte, die der Journalist Claude-Henri Grignon, welcher hier geboren wurde, 1933 über die Erschließung der Gegend in seinem Roman „Pays d’en Haut“ beschrieb. An weiteren kleinen Ortschaften vorbei gelangen Sie wieder auf dem Highway 40 am Ufer des St. Lawrence River.
Auf halbem Weg zwischen Montréal und Québec City liegt die Stadt Trois-Rivières. Die dreiarmige Mündung des Rivière St.-Maurice in den St.-Lorenz-Strom gab dem Ort seinen Namen. Die Altstadt ist wirklich sehenswert; viele der hübschen Gebäude stammen noch aus dem 18. Jahrhundert, das Ursulinenkloster sogar aus dem Jahr 1697.
Die nächsten zwei Nächte sind sie Gast in Québec City.
Übernachtung im Hotel Ambassadeur / Hotel Universel Sainte-Foy (E) bzw. im Hotel Clarion Quebec / Hotel Classique (S).

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7. Tag: Québec City

Nicht umsonst bot die Hauptstadt der Provinz Québec schon oft Kulissen für Filme, oft auch Märchen- und Kinderfilme. Bestimmt erleben auch Sie Québec City als romantisch und verträumt. Die Altstadt der einzigen befestigten Stadt Nordamerikas wurde 1985 von der UNESCO auf die Liste des Weltkulturerbes gesetzt. Québec bedeutet indianisch „Kebec – wo der Fluss sich verengt“, denn die Stadt liegt an einer nur 100m breiten Flussverjüngung des St.-Lorenz-Stroms. Ober- und Unterstadt lassen sich am besten zu Fuß erkunden, Sie können aber auch eine der „Calèches“, wie die Kutschen hier genannt werden, nehmen oder eine geführte Stadttour unternehmen.
Das die Stadt überragende und auch berühmteste Gebäude der Stadt ist das Hotel Château Frontenac. Das 1893 erbaute Haus erinnert an mittelalterliche englische Schlösser. In der Lobby können Sie eine Fotoausstellug zur Baugeschichte betrachten. Den besten Ausblick auf Hotel und die gesamte Stadt genießen Sie von der Terrasse Dufferin beim Place d’Armes.
Im Quartier Petit-Champlain in der Unterstadt erwarten Sie Straßenmusikanten, Clowns und Jongleure, während in der Rue du Tresor einheimische Künstler ihre Arbeiten ausstellen und verkaufen. Wenn Sie die Natur genießen möchten, bietet sich eine Fahrt zu den knapp 10 km nördlich von Québec liegenden Montmorency-Wasserfälllen an.
Übernachtung in Québec City in oben genannten Hotels wie an Tag 6.

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8. Tag: Québec City – Charlevoix Region

Weiter geht es heut am nördlichen Ufer des St. Lawrence. Den ersten Zwischenstopp sollten Sie im Wallfahrtsort Ste.-Anne-de-Beaupré einlegen. Die neoromanische Kathedrale, welche nach einem Brand 1923 neu aufgebaut wurde, ist der Heiligen Anna, Mutter der Jungfrau Maria und Schutzheilige der Seeleute, gewidmet. Der ursprüngliche Bau stammte aus den Jahren um 1658 und war die erste katholische Kirche in Kanada. Heute abend heißt Sie die Charlevoix Region willkommen. Das Gebiet wurde erst im 19. Jahrhundert besiedelt und umfasst den Saguenay-Fjord und seine Umgebung bis zum Lac Saint-Jean, welcher von ihm entwässert wird. Die letzte Eiszeit ließ diesen südlichsten Fjord der Welt entstehen. Die Wasserkraft der enormen Gefälle wird von einer, besonders um Saint-Fulgence, blühenden Aluminium-Industrie genutzt. Außerhalb dieser Industriezentren sind die Ufer des Saguenay-Fjords aber relativ unerschlossen geblieben, und so können Sie abends eine unvergleichliche Landschaft genießen.
Übernachtung in Charlevoix Region: Hotel Economy: Hotel Au Petit Berger oder Auberge Des Peupliers/ Hotel Standard: Hotel Baie St-Paule oder Auberge Des Peupliers

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9. Tag: Charlevoix Region – Tadoussac

Auf der Tagesstrecke nach Tadoussac an der Mündung des Fjordes in den St. Lawrence River liegt de Parc du Saguenay. Hier gibt es wunderschöne Wanderwege und faszinierende Aussichtspunkte. Besonders sehenswert und großartig zum Entspannen ist die Baie Éternité, eine von 400m hohen Felsen eingerahmte Bucht.
Der kleine Ort Tadoussac ist eine touristische Hochburg für Wanderer und Kajakfahrer. Die eigentliche Attraktion sind aber die Whale-Watching-Touren, die Sie im Saguenay Fjord und einem etwa 30 km langen Abschnitt des St. Lawrence erleben können. Im nahegelegenen St. Cathérine ist Walbeobachtung sogar am Ufer aus möglich. Der maritime Park von Tadoussac bietet den Walen ideale Bedingungen für die Nahrungsaufnahme. Im Mündungsbereich des Saguenay River gibt es Tiefen bis zu 280 m, die für heftige Strudel und Verwirbelungen im Wasser sorgen. Im ständigen Gezeitenwechsel mischt sich kaltes Atlantikwasser mit dem Süßwasser des St. Lawrence, was wiederum ideal für kleinste Krillkrebe, die Nahrung der Wale, ist.
Übernachtung in Tadoussac im Hotel Motel Restaurant Georges / Hotel Motel Le Beluga (E) bzw. im Hotel Tadoussac / Maison Gauthier (S).

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10. Tag: Tadoussac – Rimouski 105 km

Nach einer kurzen Fahrt stromabwärts erreichen Sie St-Simeon. Hier gehen Sie an Bord einer Autofähre und haben auf der 1,5 stündigen Überfahrt nach Rivière-du-Loup noch einmal die Chance, Wale zu entdecken. Ein wahres Schmuckstück der Region am Südufer des St. Lawrence ist der kleine Ort Cacouna. Die Architektur wird hier bestimmt von herrschaftlichen Residenzen, die sich die wohlhabende Oberschicht Montréals im 19. Jahrhundert baute.
Etwa 15 min vor Rimouski lohnt sich noch ein Aufenthalt im kleinen Naturschutzgebiet Parc du Bic direkt am Flussufer. Der Park ist vor allem bekannt als Vogelschutzgebiet und für seine Robben und Seehunde.
Übernachtung in Rimouski im Gouverneur Rimouski / Hotel Rimouski (E&S).

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11. Tag: Rimouski – Paspébiac 345 km

Sie verlassen heute den vertrauten Reisebegleiter St. Lawrence und fahren auf der Gaspé – Halbinsel weiter mit dem Verlauf des Matapédia Rivers. Gaspé – der Name stammt von dem Mi’kmaq – Wort „gespeg“ ab, welches Landspitz bedeutet.
Menschen leben nur entlang der Küste und es ist wichtig zu wissen, dass es den Menschen hier seit Ende des Kabeljaufangs Anfang der 1990er Jahre mit einer Arbeitslosigkeits über 20% nicht besonder gut geht. Die große Hoffnung sind Forstwirtschaft und der Tourismus!
Nach dem breiten Tal Vallée Matapédia folgen Sie der Südküste der Gaspésie entlang des Patapédia Rivers. New Richmond ist eine englische Gründung (um 1760); später siedelten sich hier amerikanische Loyalisten sowie schottische und irische Einwanderer an. Zur Pflege des britischen Erbes auf der Halbinsel wurde in der Nähe 1989 ein Museumsdorf eingerichtet.
Auch bei Ihrem Tagesziel Paspébiac gibt es ein Freitlichtmuseum, die Site Historique du Banc-de-Paspébiac. Die kleine Stadt lebte einst von der Herstellung von Stockfisch. Am Naturhafen könen Sie handwerkliche Demonstrationen beobachten und restaurierte Kaianlagen und Lagerhäuser besichtigen.
Übernachtung in Paspébiac im Auberge du Parc Inn / Riotel Bonaventure (E&S).

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12. Tag: Paspébiac – Percé 200 km

Es liegt wieder eine landschaftlich wunderschöne Fahrt vor Ihnen. Der Golf von St. Lawrence besitzt hier geschützte Uferbereiche, die zu einem Strandspaziergang einladen. Auf der Route 132 durchqueren Sie viele Fischerdörfer mit fischverarbeitenden Betrieben wie z.B. Grande-Rivière und Chandler. Schon zu Percé gehört der kleine Hafen L’Anse-à-Beaufils. Hier kann man Hummer frisch vom Boot kaufen. Einen traumhaften Blick aufs Wasser bietet ein Terrassencafé, wo Sie vielleicht eine letzte Rast einlegen, bevor Sie Percé erreichen.
Übernachtung in Percé im Hotel Motel Fleur de Lys / Riotel Auberge de la Montagne (E) bzw. im Hotel Motel le Mirage / Riotel Percé (S).

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13. Tag: Percé

Auf der Gaspé-Rundfahrt ist das hübsche kleine Städtchen (4000 EW) ein Höhepunkt. Schon die Lage auf einem kleinen Landvorsprung und der dahinterliegende Felsen bieten Ihrem Blick ein einmaliges Panorama.
Im 18. Jahrhundert ist die Stadt aus einem Fischer-Camp entstanden. Bevor Sie einen Ausflug zum Felsen Rocher Percé oder auf die 5 km vor der Küste liegende Insel Île Bonaventure machen, besuchen Sie das Informationszentrum Centre d’Interprétation. Das Wahrzeichen von Percé und der Gaspé-Halbinsel ist der Percé Rock oder Rocher Percé. Der Felsen mit dem riesigen „Tor“ ist ein ausgewiesenes Vogelschutzgebiet, das bei Ebbe über eine Kiesbank zu Fuß erreichen ist. Nur per Boot gelangen Sie auf die Île Bonaventure. Die Insel ist unbewohnt, wenn man von den rund 250 000 Seevögeln absieht, die hier ein wahres Paradies gefunden haben. Im Ort beginnt hinter der Kirche die Schotterstraße Chemin du Mont Sainte-Anne, die Sie hinauf auf den 340m hohen Mont Sainte-Anne bringt. Für Fotografen und Naturliebhaber ein Muss!
Ein kleiner Fußweg führt von der Straße zu einem versteckten, spirituellen Ort, der Grotte in einer Felsnische mit Madonna-Skulptur und kleinem Wasserfall.
Übernachtung in Percé in oben genannten Hotels wie am Tag 12.

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14. Tag: Percé – Riviere-du-Loup 615 km

Für die Rückfahrt nach Riviere-du-Loup haben Sie verschiedene Möglichkeiten: Sie können von Percé noch ein Stück weiter Richtung Norden nach Gaspé fahren. Auf der Route 198 genießen Sie die abwechslungsreiche Landschaft des Landesinneren, bis Sie bei L’Ance-Pleureuse ans Nordufer der Halbinsel gelangen.
Eine andere Tour wäre die Fahrt im Süden bis New Richmond und von hier aus der einzigen Straße, die die Halbinsel vollständig überquert, die Route 299. Auf dieser Strecke haben Sie die Gelegenheut, den Parc National de la Gaspésie zu besuchen.
Übernachtung in Riviere-du-Loup im Hotel Universel Rivière du Loup / Hotel Levesque (E&S).

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15. Tag: Riviere-du-Loup – Montréal 435 km

Sie fahren heute durch die Landschaft Bas Saint-Laurent, ein Stück geschichtsträchtiges Französich-Kanada. An der Küstenstraße 132 liegen die schönsten Orte wie z.B. Saint-Jean-Port-Joli, das die Holzschnitzer-Hauptstadt der Provinz ist. In zahlreichen Ateliers und Galerien können Sie die hiesige Schnitzkunst bewundern. Lohnenswert ist eine Rast auch in Montmagny, einem der ältesten Orte am Südufer des St. Lawrence.
Über Longueuil gelangen Sie nach Montréal. „La Belle“ – die Schöne, wie die Metropole liebevoll genannt wird, ist nach Paris die zweitgrößte französischesprachige Stadt der Welt. Die Silhoutte wird geprägt von neogotischen Kirchen, modernen Hochhäusern und viktorianischen Gebäuden. Montréal ist ein internationales Kulturzentrum. Es finden neben den vielen Veranstaltungen wie Theater, Ballet und Konzerten das ganze Jahr über interessante Festivals statt; besonders empfehlen wir für Ende Juli das Humorfestival „Just for Laughs“ mit Gauklern und Komödianten im ganzen Stadtgebiett.
Für einen ersten Rundgang bieten sich besonders die Stadtteile Chinatown und das wunderschöne Quartier Latin an. In der Rue St.-Denis findet man die bunten, viktorianisch geprägten Häuschen den eisernen Treppenaufgängen. Lassen Sie den Tag doch in einem der Restaurants ausklingen. Viele, meist Italiener und Inder, haben hier keine Schanklizent, so dass Sie hier Ihre Flasche Wein zum Essen mitbringen können.
Übernachtung in Montréal im Hotel Maritime Plaza / Hotel Gouverneur Place Dupuis (E) bzw. im Holiday Inn Montreal Midtown / Hotel Maritime Plaza Montreal (S).

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16. Tag: Montréal

Savoir Vivre und American Way of Life verschmelzen in Montréal miteinander. Es ist schwierig, als Besucher in der ungewöhnlichen Stadt ein Zentrum auszumachen. Von Downtown aus erreichen Sie fast alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß. Die Altstadt, Vieux-Montréal, ist ein interessanter Mix unterschiedlicher Baustile: französische Kolonialbauten, viktorianische Gebäude, amerikanischer Art Déco sowie moderne Wohnkomplexe wechseln sich hier ab. Der alte Exerzierplatz Place d’Armes war im 17. Jahrhundert oft Schauplatz von Schlachten zwischen Siedlern und Irokesen. In der Mitte des Platzes sehen Sie ein Monument des Stadtgründers Paul de Maisonneuve. Die Basilique Notre Dame ist ein katholisches Gotteshaus im neogotischen Stil mit einem bemerkenswerten Innenraum. Der irische Architekt James O’Donnell ließ sich von der Sainte-Chapelle in Paris inspierieren. Die Innenausstattung aus edlem dunklen Holz wurde erst gegen 1880 beendet. Besonders hübsch ist der mit Sternen übersät, gemalte Nachthimmel an der Decke. Auch die Fenster im Altarraum sind nur Illusion. Zu sehr blendet das Sonnenlicht ursprünglich den Besucher, so dass man sich für Malerei auf Holz entschied. Montréal besitzt auch eine unterirdische Stadt, die Ville Souterraine. Wunderbar für ausgedehnte Shopping-Touren!
Übernachtung in Montréal in oben genannten Hotels wie an Tag 15.

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17. Tag: Montréal – Toronto, 550 km

Genießen Sie heute noch einmal die schöne Fahrt über den Macdonald Cartier Freeway zurück zum Lake Ontario.
In Toronto geben Sie den Wagen ab und lassen Sie Ihre Reise ausklingen. Auch übernachten Sie hier noch ein letztes Mal. Übernachtung in Toronto im Best Western Primrose Hotel / Bond Place Hotel / Holiday Inn Express Downtown (E) bzw. im Holiday Inn Toronto Downtown Centre / Courtyard by Marriott (S).

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18. Tag: Toronto

Vom Pearson International Airport startet heute Ihr Rückflug nach Deutschland. Änderungen im Reiseverlauf vorbehalten.

ENTHALTENE LEISTUNGEN
– 17 Übernachtungen in Hotels der gebuchten Kategorie – alle mit WC / Bad oder Dusche

– Tag 3 einstündige 1000 Islands Kreuzfahrt

– Compact Mietwagen für 15 Tage inkl. freie Meilen und Steuern, 2. Fahrer, 1. Tankfüllung frei

– Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung

– Zusatzhaftpflichtversicherung über 1.000.000,- € – Ihr persönliches Jonview Canada Informations

– Paket inkl. sämtlichen Hotelvouchern, Karten, Streckenhinweisen, Ausflugsempfehlungen und Hinweisen auf Sehenswürdigkeiten

– alle Provinz- und Staatssteuern ( abzüglich Tour Paket Nachlass)

NICHT ENTHALTENE LEISTUNGEN
– Flug nach Kanada

– Flughafentransfer

– Mahlzeiten, Getränke sowie sämtliche persönliche Ausgaben sowie Eintrittsgelder

– Benzin

– Fahrscheine für die Fähren

TERMINE 2017
Tägliche Abfahrt vom 21. Mai bis 29. September 2017 möglich.
FÄHRE
10. Tag: Saint-Siméon – Rivière-du-Loup Dauer: 1 Stunde 5 Stunden

Preis: Wagen ca. CA$ 48,- und CA$ 20,- pro Person

PREISE 2017

Preis pro Person in Euro ab

Economy

Doppelzimmer 1.315,-
Einzelzimmer 2.574,-
Dreierbelegung 1) 948,-
1 Wagen, 4 Pers., 2 DZ 1.145,-

Preis pro Person in Euro ab

Standard

Doppelzimmer 1.384,-
Einzelzimmer 2.737,-
Dreierbelegung 1) 1.028,-
1 Wagen, 4 Pers., 2 DZ 1.214,-

Hauptsaisonzuschlag für Mietwagen vom 01.07. – 31.08.2017 ab 220,- Euro

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